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Deutsche Schäferhündin „Sally“ rettet Familie mit Kindern vor aggressivem Schwarzbären

Es ist immer wieder beeindruckend, wie mutig Hunde sein können. Sie verteidigen ihre Menschen-Familie so gar gegen übermächtige Gegner. Sally, eine sieben Jahre alte deutsche Schäferhündin erlitt dabei Verletzungen.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Es ist immer wieder beeindruckend, wie mutig Hunde sein können. Sie verteidigen ihre Menschen-Familie so gar gegen übermächtige Gegner. Sally, eine sieben Jahre alte deutsche Schäferhündin erlitt dabei Verletzungen.

Da die Beeren dies ja nicht so üppig wuchsen im Kachemak Bay State Park, Alaska, USA und auch die Lachsschwärme nicht so zahlreichen ausfielen dieses Jahr, sind viele Bären in Alaska hungrig. Wegen seines knurrenden Magens griff der Bär vermutlich die Familie an. Sie spazierte auf einem beliebten Pfad in dem riesigen Nationalpark (400.000 Hektar).

Doch dann überraschte der Bär die Familie. Als die Bates in Halibut Cove sahen, wie die große Schwarzbärin sie auf dem Glacier Moraine Trail im Kachemak Bay State Park verfolgte, hatten sie sich bereits einige Meter vom 12-jährigen Rockwell Bates entfernt. Und obwohl sich alle vier Familienmitglieder zusammenstellten, schrien und winkten und versuchten, so die Bärin zu vertreiben, näherte sich diese weiter bedrohlich. Dann trat Schäferhündin Sally in Aktion und verteidigte die Familie gegen das massige Tier.

Mutiger Hund

„Sie stellte sich genau zwischen den Bären und unseren Sohn, weil der Bär sich offensichtlich auf unseren Sohn stürzen würde.“

„Und sie stand einfach da. Ich meine, keiner unserer Hunde hat diesen Bären jemals angebellt, es ist so schnell gegangen, aber sie hat sich einfach genau zwischen den Bären und unseren Sohn gestellt und der Bär hat sie angegriffen.“ Er nahm den Kopf des Hundes in sein Maul.

„Wir hatten eine Waffe in unserem Rucksack und mein Mann konnte sie aus meiner Tasche holen und rannte rüber und er fing an, den Bären zu treten, um ihn dazu zu bringen, unseren Hund freizulassen. Und er bekam endlich eine freie Schussbahn.“ Ich sagte nur: „Bitte, du musst, wir müssen diesen Bären töten. Es wird unseren Hund töten.“

Greg Bates erschoss die Bärin, nachdem diese den Hund freigelassen hatten. Anschließend brachten sie die Heldin zum Tierarzt.

„Es bringt uns Tränen in die Augen, dass sie das für uns getan hat, denn ich habe keinen Zweifel, wenn sie sich nicht zwischen uns und den Bären gestellt hätte, hätte es einem meiner Kinder oder einem von uns wirklich weh tun können“, sagte Bates.

„Sie hat viele Bisswunden abbekommen, weil der Bär sie in den Kopf gebissen hat, aber es wird ihr gut gehen. Der Tierarzt sagte, sie sei tapfer. Sie ist ein 80-Pfund-Hund und konnte viel besser mit dem Biss umgehen, als ich denke, dass wir das hätten.“

Quelle: KBBI

nf24