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Geiselnahme in Krankenhaus

Mitarbeiter und Patienten werden gegen ihren Willen von Bewaffneten festgehalten und als menschliche Schutzschilde missbraucht.

Foto: NF24 Archivbild

Sie haben Ärzte und Patienten als Geiseln genommen, erzählt ein Krankenhausangestellter dem die Flucht gelungen war.

Eine Gruppe schwer bewaffneter Männer hält Mitarbeiter und Patienten eines Krankenhauses als Geiseln fest. Die Geiseln werden als Schutzschilde missbraucht, berichtet „Bild“.

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<h2>Geiselnahme in Krankenhaus in Mariupol</h2>

Putins Terror macht auch vor den unschuldigsten und verletzlichsten Menschen keinen Halt. So bombadiert die russische Armee seit gut einer Woche auch humanitäre Einrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime.

In seinem Wahn ließ Kreml Diktator Wladimir Putin vergangene Woche eine Geburtsklinik in Mariupol angreifen. Bei der feigen Attacke kamen mindestens vier Menschen ums Leben, darunter eine Mutter mit ihrem Neugeborenen.

Die Gräultaten der russischen Besatzer werden immer brutaler. Gestern (Dienstag 15.03) wurde bekannt das Putins Soldaten Krankenhäuser belagern und in einer Klinik Patienten und Personal als Geiseln halten. Anderen Zivilisten sowie den Angehörigen der Patienten wird der Zugang die Klinik verweigert.

Wer versucht zu flüchten wird von den Geiselnehmern erschossen. Um das einen direkten Angriff der ukrainischen Truppen zu provozieren schießen die russischen Soldaten aus den Fenstern des Krankenhauses. Vermutlich mit dem Ziel Video-Material für ihrer ukraine-feindliche Propaganda zu sammeln.

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Sergej Orlow, stellvertretender Bürgermeister von Mariupols, bestätigte die verbrecherische Vorgehensweise von Putins Soldaten.  

Der ersten Informationen über die Geiselnahme in der Klinik, wurden von einem Mitarbeiter des Krankenhauses weitergeben. Im war die Flucht in einem günstigen und unbeobachteten Moment gelungen. Laut offiziellen Angaben wurden auch mehrere Hundert Zivilisten aus der Umgebung in das Krankenhaus verschleppt. Diese werden dort nun als menschliche Schutzschilde genutzt.

In einem anderen Krankenhaus der Stadt wurden drei Frühchen von ihren flüchtenden Eltern zurückgelassen – Putin bringt unendliches Leid über die Menschen der Ukraine.

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<h2>Lage in Mariupol: «Stadt existiert eigentlich nicht mehr»</h2>

Die Lage in der Stadt ist eine humanitäre Katastrophe.

In der belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol warten nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als 200.000 Menschen auf eine Flucht. Die Stadt sei unter ständigem Beschuss und Bombardement durch die russische Armee.

«Außerdem haben sie die Stadt von allen Richtungen abgeschnitten», sagte Vize-Bürgermeister Serhij Orlow im ARD-«Mittagsmagazin». Nach seinen Angaben werden keine humanitären Lastwagen in die Stadt gelassen. Bislang sind mehrere Anläufe für humanitäre Korridore zur Rettung von Zivilisten gescheitert.

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«Ich weiß nicht, wie ich die Zerstörungen in unserer Stadt beschreiben soll. Die Stadt existiert eigentlich nicht mehr. Die Bilder von Grosny und von Aleppo – so sieht Mariupol im Augenblick aus», sagte Orlow. Die ukrainische Armee sei «sehr tapfer», aber gegen die Luftangriffe der russischen Armee hätten die Soldaten keine Waffen, um das Leben der Zivilisten zu schützen.

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Auch der Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, Kenneth Roth, hatte bereits Parallelen zu früheren Zerstörungen im tschetschenischen Grosny und im syrischen Aleppo gezogen.

Quelle: Bild

nf24