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Hirntumor-Behandlung wegen Corona ausgesetzt: Vierfache Mutter (31) gestorben

Bei der 31-jährigen Emma Jenkinson wurde ein Hirntumor diagnostiziert. Glücklicherweise reagierte ihr Körper gut auf die eingeleitete Chemotherapie.

Foto: depositphotos

Bei der 31-jährigen Emma Jenkinson wurde ein Hirntumor diagnostiziert. Glücklicherweise reagierte ihr Körper gut auf die eingeleitete Chemotherapie.

Während des Ausbruches des Coronavirus und den weitreichenden Folgen durch die Pandemie wurde die Behandlung ausgesetzt und der Krebs verschlimmerte sich.

Nun ist die Familienmutter aus Großbritannien von vier Kindern zwischen 11 und 2 Jahren verstorben. Ihr geliebter Ehemann versucht aktuell, Aufmerksamkeit zu schaffen, sodass nicht noch mehr Krebspatienten durch solche Vernachlässigungen sterben müssen.

Ihr Ehemann versuchte über den Sommer Spenden zu sammeln, um eine Pause im Job machen zu können und sich um seine Familie kümmern.

„Sie hat Krebs im weit vorangeschrittenen Stadium. Leider wurde ihre Chemotherapie wegen der Pandemie im März ausgesetzt, vorher reagierte sie sehr gut auf ihre Hirntumor-Behandlung.“

„Der Krebs hat sich ausgebreitet im Hirn und wenn sie es operieren würden, würde es so viel zerstören, dass sie kein richtiges Leben mehr führen könnte“, schrieb Andrew danach.

Wenige Wochen später verstarb die 31-jährige Mutter und Ehefrau an den Folgen ihres Hirntumors. Ihr trauernder Mann versprach, dass alle weiteren Spenden nun für die Beerdigung seiner geliebten Frau verwendet werden.

Außerdem beginnt er einen neuen Kampf, nachdem seine Frau so lange tapfer gegen den Krebs gekämpft hatte. Andrew hat eine Petition ins Leben gerufen, welche die Regierung auffordert alle Möglichkeiten der Krebs-Behandlungen und Screenings während der Pandemie zu gewährleisten.

„Ich möchte, dass sich die Regierung darauf einlässt, dass die nationale Gesundheitsbehörde sicherstellen kann, dass jeder Krebspatient Medizin, Therapien, Scans und Chemos auch während der Pandemie bekommt. Dies sollte auch für all diejenigen gelten, die unter Verdacht stehen, Krebs zu haben, und gescreent werden müssen.“

Bisher hat er über 20.000 Unterschriften gesammelt. Mehr als das Doppelte, was in Großbritannien benötigt wird, um eine Antwort seitens der Regierung zu erhalten.

Quelle: newsner.de

nf24