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Ikea-Kritik: Betreibt das Möbelhaus illegale Rodungen?

Dem schwedischen Möbelhaus Ikea wird vorgeworfen, mit illegal gerodetem Holz zu handeln. Über diesen Vorwurf kommunizierte der Händler offen im Netz und stellt klar, seine Lieferketten überprüfen zu wollen.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Dem schwedischen Möbelhaus Ikea wird vorgeworfen, mit illegal gerodetem Holz zu handeln. Über diesen Vorwurf kommunizierte der Händler offen im Netz und stellt klar, seine Lieferketten überprüfen zu wollen.

Die britische Nichtregierungsorganisation „Earthsight“ wirft Ikea vor, illegal gerodetes Holz zur Herstellung von Stühlen verwendet zu haben. Das Holz soll aus einem Gebiet in den Karpaten stammen. Nach Earthsight wurden in der Ukraine von dem Ikea-Hersteller und Zulieferer unerlaubt gerodet. Anscheinend habe das staatliche Forstunternehmen der Ukraine erlaubt, zahlreiche Bäume zu fällen, obwohl eine Rodung in diesem Gebiet nicht gestattet war. Ikea reagierte auf die Vorwürfe mit der Ankündigung, eine Prüfung der Lieferketten  aus der Ukraine veranlassen zu wollen.

Reuters zu folge, verwendete Ikea 2019 rund 21 Millionen Kubikmeter Rundholz zur Herstellung seiner Möbel. Das sind fast ein Prozent der weltweiten Industrieholz-Produktion. Doch stammen weniger als ein Prozent des weltweit beschafften Holzes aus der Ukraine.

Der Möbelhändler erkenne das globale Problem illegaler Rodungen und würde umgehend an der Einführung neuer Maßnahmen arbeiten, die das legale Handeln seiner Lieferanten garantieren könnten. Wie Reuters  berichtet, habe sich das schwedische Möbelhaus gegen die Verwendung illegal gerodeten Holzes in seinen Produkten ausgesprochen. Der Konzern erkenne das globale Problem illegaler Rodungen und will umgehend an der Einführung neuer Maßnahmen arbeiten, die das legale Handeln seiner Lieferanten garantieren können.

Quellen: Business Insider Bildquelle: Symbolfoto von depositphotos

nf24