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In diesen Ländern gibt es die härtesten Corona-Strafen

Gegen diese Strafen in Ländern wie Indonesien, Ghana und Thailand fallen die Strafen in Deutschland lächerlich gering aus.

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Gegen Ländern wie Indonesien, Ghana und Thailand fallen die Strafen in Deutschland lächerlich gering aus.

Deutschland arbeitet gerade an einheitlichen Strafen für Maskenverweigerer. Bislang fallen die Strafen in einzelnen Bundesländern mit 150 Euro vergleichsweise moderat aus. Peanuts im Vergleich zu Bußgeldern in anderen Ländern. Dort reichen die Maßnahmen von öffentlichen Liegestützen, über Stockhiebe bis zu langer Haftzeit.

Indonesien

Wer etwa auf der Insel Sulawesi ohne Maske auf dem Motorrad unterwegs ist, droht eine Bestrafung in aller Öffentlichkeit. Liegestützen ist da noch einer der harmloseren Varianten. Der weltgrößte Inselstaat setzt laut Bild, auf „Public Shaming“. Die Möglichkeiten zur öffentlichen Demütigung sind dabei vielfältig. So kann man gezwungen werden, die Nationalhymne zu singen, an Beerdigungen von Covid-19-Opfern teilzunehmen oder „sowie das Reinigen öffentlicher Räume in einer leuchtend-orangen Weste mit der Aufschrift „Verletzer des Gesundheitsprotokolls“.

Ghana

In dem westafrikanischen Land drohen bei Verstößen zwischen zwei und vier Jahren Haft oder alternativ bis zu 60.000 Cedi (8.800 Euro) Strafe, wer ohne Mund-Nase-Maske gefasst wird.

Thailand

Auf der thailändischen Insel wurde ein Schweizer zusammen mit seiner einheimischen Ehefrau zu zwei Monaten Haft verurteilt, weil sie sich nach 22:00 Uhr vor ihrem Haus aufgehalten haben, damals galt ab dieser Uhrzeit eine strenge Ausgangssperre. Sie ist inzwischen aufgehoben. Die Beiden sind auf Kaution freigekommen und gingen in Berufung. Aber ein möglicher Gefängnisaufenthalt droht ihnen immer noch.

Malaysia

Ein Restaurantbesitzer musste in Malaysia ganze fünf Monate in Haft, weil er sich in Quarantäne hätte befinden müssen. „In der Folge mussten mehrere Dörfer in den Bundesstaaten Kedah und Perlis unter Lockdown gestellt werden“, ärgerte sich der Minister für nationale Sicherheit, Ismail Sabri Yaakob. Mindestens 40 Infektionsfälle wurden in Zusammenhang mit dem Quarantäne-Verstoß bestätigt“, schreibt Bild.

Singapur

Der Staat ist für seine drakonischen Strafen bekannt. Ein Taxifahrer hatte Panikkäufe ausgelöst. „Er hatte im April in einer Facebook-Gruppe geschrieben, dass wegen des Lockdowns Läden schließen und Supermärkte nur noch zwei Tage die Woche öffnen würden.“ Zwar löschte er den Beitrag nach wenigen Minuten wieder, er wurde trotzdem zu vier Monaten Knast verurteilt, wegen Verbreitung falscher Informationen.

Indien

In der größten Demokratie der Welt verprügelten Polizisten bereits zu Beginn der Pandemie Passanten, Straßenhändler und Rikscha-Fahrer, die keine Masken trugen.

nf24