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Jugendtrainer (21) missbrauchte Minderjährige! Prozess in Schweinfurt

Der pädophile Jugendtrainer eines Fußballvereins erschlich sich das Vertrauen seiner Zöglinge. Nur, um er rücksichtslos auszunutzen. Er ging dabei besonders perfide vor.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Der pädophile Jugendtrainer eines Fußballvereins erschlich sich das Vertrauen seiner Zöglinge. Nur, um er rücksichtslos auszunutzen. Er ging dabei besonders perfide vor.

Der 21-jährige Jugendtrainer tauschte den Jungen dreiste Lügen auf, tat dies aber so überzeugend, dass sie ihm glaubten. Er behauptete Mitglieder einer Sondereinheit zu sein, die Kinder aus den Fängen russischer Kinderschänder befreien würde.

„Er bekam Bilder und Videos, zudem soll er sich sexuell an den Minderjährigen vergangen haben. Von Freitag an (30.10.) muss sich der 21-Jährige für die mutmaßlichen Taten vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten“, schreibt news.de.

Nutzt Gutgläubigkeit aus

Er nutzte seine Vertrauensfunktion als Fußballtrainer aus. Er behauptete einen Filter entwickelt zu haben, der Kinder auf Nachtbildern und -Videos erkennen würde und er behauptete, zum Abgleich bräuchte er Aufnahmen von den Kindern. Einige fielen auf den perfiden Tätern herein und übergaben ihm Videos.

„Auch soll er sich das Spiel „Strip-FIFA“ ausgedacht haben, bei dem derjenige, der ein Gegentor in dem Computer-Fußballspiel kassiert, ein Kleidungsstück ablegen muss, berichtet News.de.

Der Verdächtige aus dem Landkreis Bad Kissingen sitzt seit Mitte Februar in Untersuchungshaft. Bei seiner Befragung sei er weitestgehend verständig gewesen, heißt es seitens der Ermittler.

nf24