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Mehr als 3.000 Erdbeben erschüttern Island – Warnung vor Vulkanausbruch!

Im Norden Island wurden mehr als 3.000 Erdbeben durch die isländischen Behörden registriert – Nun werden sogar Warnungen für einen evtl. bevorstehenden Vulkanausbruch ausgesprochen. Erinnerungen an 2011 werden wach.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Im Norden Island wurden mehr als 3.000 Erdbeben durch die isländischen Behörden registriert – Nun werden sogar Warnungen für einen evtl. bevorstehenden Vulkanausbruch ausgesprochen. Erinnerungen an 2011 werden wach.

In den letzten drei Tagen ereigneten sich sage und schreibe mehr als 3.000 Erdbeben an der Nordküste Islands, welche sogar bis Grönland spürbar waren.

Das Beben wurde laut IMO durch drei Erdbeben verursacht – jedes mit einer Stärke von mehr als fünf -, die am Wochenende die Nordküste getroffen haben.

Eines der Beben war in der Hauptstadt Reykjavik zu spüren, die etwa 265 km vom Epizentrum entfernt vor der Küste von Siglufjordur liegt – einem kleinen Dorf mit rund 1.200 Einwohnern.

Es wurden keine größeren Verletzungen oder Schäden gemeldet, aber einige Erdrutsche und Steinschläge wurden in der Region beobachtet.

„Im Vergleich zu früheren Erdbebenschwärmen in der Region wird erwartet, dass dieser Schwarm in den kommenden Tagen anhält“, sagte Islands Regierungsinstitution. „Aber in den meisten Fällen endet eine solche Aktivität ohne ein größeres Ereignis.“

Die Ansammlung von Erdbeben und Erschütterungen kommt, nachdem die Behörden letzte Woche gewarnt haben, dass Grimsvotn, der aktivste Vulkan des Landes, bald ausbrechen könnte, nachdem Wissenschaftler am Standort hohe Schwefeldioxidwerte festgestellt haben.

„Die Möglichkeit eines Ausbruchs durch eine Gletscherflut, der in den kommenden Wochen oder Monaten auftreten könnte, muss in Betracht gezogen werden“, sagte das Institut.

Dies weist auf das Vorhandensein von sogenanntem flachem Magma hin – ein Zeichen dafür, dass ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch steht.

Grimsvotn brach zuletzt im Jahr 2011 aus und sandte dicke Aschewolken in die Atmosphäre, was Island dazu veranlasste, seinen Luftraum vorübergehend zu schließen.

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull brach im April 2010 aus, ein Ereignis, das sechs Tage lang Tausende Flüge durch Europa verursachte, aus Angst, die Asche könnte Triebwerke beschädigen.

nf24