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Nicht essen! Dieser Käse könnte Fehlgeburten bei Schwangeren verursachen

Ein Schnittkäse aus der Biosennerei Hatzenstädt wird von der österreichischen Firma Bioalpin zurückgerufen. Schwangere sollten ihn auf keinen Fall essen.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Ein Schnittkäse aus der Biosennerei Hatzenstädt wird von der österreichischen Firma Bioalpin zurückgerufen. Schwangere sollten ihn auf keinen Fall essen. Der Käse wird unter den Namen „Bio vom Berg – Tiroler Bio-Almbauernkäse“ und „Hatzenstädter Almbauernkäse 25%“ vertrieben, berichtet Ökotest.

Die Produkte der ostösterreichischen Biosennerei Hatzenstädt werden auch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verkauft, schreibt Tag24.

Laut einer Mitteilung des Herstellers wurden bei Kontrollen Verunreinigungen durch gesundheitsschädliche Listerien festgestellt und der Käse wäre somit „nicht zum Verzehr geeignet“.

Experten von „Ökotest“ warnen besonders Schwangere vor dem Verzehr: „Bei ihnen können Listerien schwerwiegende Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung auslösen („Listeriose“). Bei Schwangeren können Listerien dem ungeborenen Kind schaden. Wenn Schwangere das Produkt verzehrt haben, sollten sie daher – auch ohne körperliche Anzeichen auf eine Listerien-Infektion – einen Arzt aufsuchen.“

Bio-Almbauernkäse zurückgerufen:

Hersteller: Sennereigenossenschaft Hatzenstädt

Produkt: „Bio vom Berg – Tiroler Bio-Almbauernkäse“ bzw. „Hatzenstädter Almbauernkäse 25%“

Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.06., 18.06., 22.06., 29.06., 02.07., 09.07., 12.07., 20.07. und 24.07

Kunden können den betroffenen Käse im Geschäft zurückgeben, auch ohne Vorlage des Kassenbons und erhalten den Kaufpreis erstattet.

Foto: Symbolfoto von depositphotos



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