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Putin plant Krieg gegen Polen

Ein Insider ist sich sicher: „Putins nächste Ziele werden Polen und das Baltikum sein“

Foto: Canva : NF24 Redaktion

Droht eine Ausweitung des Krieges Russlands gegen die Ukraine auf die Nato? Ein Insider hält dieses Szenario für sehr wahrscheinlich.

Am Mittwochabend war der Kremlkritiker Michail Chodorkowski Gast bei der Talk-Show von Markus Lanz.

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<h2>Putin setzt auf Krieg – er ist kein langfristig denkender Stratege </h2>

Putin habe das Gefühl, immer Stärke beweisen zu müssen. Dieses Prinzip hat er in seiner Jugend auf der Straße gelernt und beim KGB wurde dieses Bedürfnis gezielt gefördert. Viele Spezialisten sind sich sicher, dass er kein guter Stratege ist, er denkt eher kurz- bis mittelfristig aber nicht langfristig und kann nicht immer die Folgen seines Handelns richtig einschätzen.

So lag er auch beim Ukraine-Krieg völlig daneben. Es gelang ihm nicht, diesen schnell und mit wenig Verlusten zu gewinnen.

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Er hörte nicht auf Berater, die den Angriff als „sinnlos“ und „gefährlich für Russland“ bezeichneten. Außerdem schätze er die Reaktion der westlichen Welt einschließlich Chinas komplett falsch ein.

Er ging davon aus, dass die Länder zerstritten sein und das seine Propaganda-Sender wie RT und Co, die Demokratien destabilisieren könnten und überschätzte die Macht von extremistischen Parteien völlig falsch ein. Er hat nie mit solch restriktiven und umfassenden Sanktionen gerechnet.

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<h2>Putin wird immer verzweifelter und setzt immer extremer Waffen ein</h2>

Da die Erfolge aus russischer Sicht beim Krieg nahezu völlig ausbleiben und das Land selbst nach einem Monat nicht besetzt ist und alle wichtigen Politiker noch am Leben sind, greift  Putin zu immer drastischeren Waffen.

Er droht mit dem Einsatz von Atombomben, setzt „Iskander“ und deren Nachfolger die Hyperschall-Rakete „Kinschal“ ein. Beide haben aber eine geringe Treffsicherheit, Russland soll auch kaum noch über lenkbare Waffen verfügen.

Was hat Putin noch in seinem Arsenal? Ihm bleiben noch chemische Kampfstoffe.

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<h2>Putin plant Angriff auf Polen</h2>

Als TV-Moderator Markus Lanz in seiner ZDF-Talkshow von dem russischen Unternehmer und ehemaligen Oligarchen Michail Chodorkowski wissen wollte, wie die nächsten Schritte Putins aussehen könnten, schilderte der 58-Jährige ein düsteres Szenario: „Putin werde auch weitere Länder angreifen“

„Ich glaube es ist unausweichlich. Im Laufe seiner Karriere als Präsident hatte Putin viermal solche Probleme. Und jedes Mal hat er das Problem mit einem Krieg gelöst. 1999 der Tschetschenien-Krieg. 2008 Georgien. 2014 die Krim. Und 2022: Das ist der heutige Krieg in der Ukraine. Warum glauben Sie, dass er zum fünften Mal so ein Problem anders lösen will.

Wenn er jetzt die Ukraine einnimmt, dann ist sein nächster Schritt unausweichlich das Baltikum oder Polen. Oder Moldau – Moldau ist zu klein für ihn. Das ist nicht interessant. Das ist die Logik seiner Schritte. Vier Mal hat er das gemacht. Warum glauben Sie, dass er es beim fünften Mal anders macht?“

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<h2>Die Reaktion der Nato auf die Bedrohung</h2>

Der russische Krieg gegen die Ukraine beschäftigt die internationale Politik mit den drei Gipfeltreffen von Nato, G7 und EU in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs beraten wie sie der Aggression begegnen können und wie Putins Truppen aus der Ukraine vertrieben werden können.

Die Nato sieht sich gegenüber Russland militärisch überlegen, will aber keine größere kriegerische Auseinandersetzung riskieren. Heute trifft sich das Bündnis in Brüssel. Russland stellt nach Ansicht von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg derzeit keine akute Gefahr für Alliierte dar. «Solange wir zusammenstehen, sind wir sicher.»

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Selbst das Durchsetzen der von der Ukraine immer wieder geforderten Flugverbotszone über der Ukraine ist demnach für die Nato zu gefährlich.

Allerdings könnt ein Szenario die Situation grundlegend ändern. Sollte Putin Chemiewaffen einsetzen, besonders im Westen der Ukraine und diese nach Polen strömen, könnte das als Angriff und damit Verteidigungsfall für das Bündnis gewertet werden.

Deshalb warnt Stoltenberg Russland ausdrücklich vor dem Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine. Die chemischen Kampfstoffe könnten sich dann auch auf Nato-Territorium ausbreiten, sagte der Norweger. Es gebe immer das Risiko der Kontamination, der Ausbreitung über größere Gebiete.

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Wie die Nato auf einen solchen Fall reagieren würde, sagte Stoltenberg nicht. Zugleich machte er deutlich, dass Russland eine entschiedene Reaktion fürchten müsste. «Die Nato ist immer bereit (…), auf jegliche Art von Angriff zu reagieren», sagte er. Jeder Einsatz chemischer Waffen würde die Art des Konflikts grundlegend verändern. Er wäre eine «eklatante Verletzung des Völkerrechts» und würde «weitreichende und schwerwiegende Folgen» haben, sagte er.

Quelle: Focus

nf24