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Putins Armee zerfällt

Putins Niederlage wird immer wahrscheinlicher, bereits jetzt droht die Armee führungslos zu werden.

Foto: Canva : NF24 Redaktion

Putins Krieg gegen die Ukraine entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster. Die Verluste sind umfangreich, zehntausende Soldaten sind verwundet oder sogar gefallen. Weit schlimmer für Putin wirkt sich aber der Tod seiner Generäle aus.

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Bereits sieben der in dem Angriff eingesetzten 20 Offiziere sind gefallen. Soldaten sind für den Zyniker Putin reines Kanonenfutter und lassen sich schnell ersetzen, der Verlust der Führungsköpfe lässt sich nicht auffangen.

Denn Armeen sind hierarchisch aufgebaut – ohne Befehle von oben funktionieren sie nicht. Gerade russische Soldaten, abgesehen von Spezialeinheiten, sind nicht darauf trainiert, eigenständig zu agieren. In der russischen Armee gehen Befehle und Hierarchien über alles. Selbstständiges Handeln der Soldaten ist nicht erwünscht.

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<h2>Bereits sieben russische Generäle tot – Putins Armee ohne Führung</h2>

Ukrainische Offizielle geben an, dass ihre Streitkräfte sieben Generäle auf dem Schlachtfeld getötet haben, die durch Scharfschützen, Nahkampf und Bombenangriffe ums Leben kamen.

Wenn dies zutrifft, übersteigt die Zahl der getöteten Generäle – neben ranghöheren russischen Armee- und Marinebefehlshabern – in nur vier Wochen Kampfzeit die Zahl der Opfer, die in den schlimmsten Monaten des blutigen neunjährigen Krieges Russlands in Tschetschenien sowie in den russischen und sowjetischen Feldzügen in Afghanistan, Georgien und Syrien zu beklagen waren, berichtet die „Washington Post“.

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„Dies ist ein Zeichen für eine völlig unvorbereitete Armee“, analysierte Michailo Podoljak, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die hohen Verluste ranghoher Offiziere des russischen Militärs, berichtet „NTV“.

„Dies ist ein Zeichen für den schlechten Zusammenhalt der militärischen Einheiten, das Fehlen einer klaren Logistik und die mangelnde Vorbereitung auf den Kampf unter modernen Bedingungen“, ist er überzeugt.

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Ein US-Militärexperte kommt zu einem ähnlich niederschmetternden Ergebnis. Er erläuterte in einem „CNN“-Interview. Das die russische Armee „wiederholt dieselben Fehler“ begehe. Denn sie verschlüssele ihre Kommunikation nicht. Dadurch fällt es ukrainischen Spezialisten leicht, die Offiziere zu lokalisieren und auszuschalten.

Die Kommunikationsmöglichkeiten der russischen Militärs werden als sehr mangelhaft eingeschätzt und deswegen müssen die Befehlshaber sich in der Nähe des Kampfgeschehen aufhalten, um ihre Truppen Befehle zu geben. Statt im sicheren Bunker, wie bei anderen modernen Armen, werden die Generäle so leicht Ziele ukrainischer Attacken.

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<h2>Große Mängel in der Kommunikation und Führung</h2>

Auch Truppenbewegungen sind ihnen so frühzeitig bekannt, außerdem nutzen sie kleine und relativ günstige Drohnen, um die Positionen des russischen Feindes zu ermitteln. Der ukrainische Militärexperte Oleg Schdanow erklärt in einem Interview mit „Radio Liberty“, dass die Rolle des Befehlshabers im russischen Militär entscheidend sei.

„Der Tod eines Kommandanten, insbesondere unter lächerlichen Umständen, wenn er unter Beschuss geriet oder sich nicht an militärische Standards zur Gewährleistung der eigenen Sicherheit hielt, ist für die Soldaten sehr demoralisierend“

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Außerdem sind die ukrainischen Kräfte mit der Taktik und Technik der russischen Streitkräfte und nutzen diese Schwachstellen zu ihrem Vorteil. Die Kampfmoral der russischen Soldaten ist mehr sehr niedrig, weil sie keinen Sinn in dem Krieg sehen und die Versorgung mit Lebensmitteln, Munition und Treibstoff oft nicht ausreichend ist.

Quellen: NTV, Washington Post

nf24