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Serienmord im Gefängnis: Häftling ermordet 48 Insassen

Mit gerade einmal 18 Jahren wurde Marcos Paulo da Silva zum ersten Mal inhaftiert. In Haft soll er 48 Insassen grausam getötet haben.

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Mit gerade einmal 18 Jahren wurde Marcos Paulo da Silva zum ersten Mal inhaftiert. In Haft soll er 48 Insassen grausam getötet haben.

Wer für ein Verbrechen verurteilt und ins Gefängnis gesteckt wird, sollte eigentlich keine Gefahr mehr sein. Kaum volljährig, musste der Brasilianer 1995 für ein Diebstahlsdelikt ins Gefängnis. Innerhalb von 25 Jahren, die Marcos Paulo da Silva im Gefängnis saß, soll er 48 Insassen brutal getötet haben.

Den traurigen Höhepunkt erreichte er im Jahr 2011, als er im Serra-Azul-Gefängnis in Sao Paulo fünf Mitgefangene auf einmal ermordete. Die blutige Handschrift von da Silva war stets die gleiche: Der brutale Mörder, der bezeichnenderweise den Spitznamen „Lucifer“ trägt, pflegte seine Opfer zu enthaupten und auszuweiden.

Laut Silva waren seine Mordopfer „Vergewaltiger und Diebe gewesen, die andere Häftlinge drangsalierten und beklauten.“ Im Gefängnis habe er sich mit anderen Häftlingen zu einer selbsternannten Rächergruppe zusammengeschlossen. Bevor er seine Opfer mit einem selbstgebastelten Messer aufschlitze und ihnen die Köpfe abtrennte, schlug er all seine Gegner stets mit einem Feuerlöscher bewusstlos.

Für seine brutalen Verbrechen musste sich der Brasilianer mehrfach vor Gericht verantworten. Die Summe der Haftstrafen, beläuft sich inzwischen auf 217 Jahre, obwohl dem Brasilianer längst nicht für alle Verbrechen der Prozess gemacht wurde. Dass da Silva das Gefängnis jemals lebend als freier Mann verlässt, ist äußerst unwahrscheinlich. Psychologen zufolge ist er nicht geisteskrank, sondern habe eine Persönlichkeitsstörung.

Quelle: news.de

nf24