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Ukraine: Putin setzt Geheimwaffe ein

Putin setzt jetzt seine mächtige Geheimwaffe ein. Das Raketensystem: „Iskander-M“.

Foto: Depositphotos

Putins letzte Hoffnung ruht auf neuartigen Raketen, zu denen es kein Gegenstück bei der Nato gibt. Doch der Kreml-Chef offenbart mit dem Einsatz der neuen Raketen, unbeabsichtigt die eingesetzte hoch geheime Technologie der Flugkörper. Ein gefundenes Fressen für die Nato und westliche Geheimdienste.

Nicht alle russischen Kurzstreckenraketen vom Typ „Iskander-M“ explodieren beim Einschlag und können so gut von Spezialisten geborgen und analysiert werden.

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<h2>Mächtigste Waffe der Russen: Raketen des Typs „Iskander-M“</h2>

Die mobile Abschussbasis trägt den Nato-Code SS-26. Laut „T-Online“ kann sie sowohl ballistische Kurzstreckenraketen als auch Marschflugkörper verschießen. Die Raketen können sogar nuklear bestückt werden und eine Geschwindigkeit von rund 2 Kilometern pro Sekunde erreichen. Sie sollen schwer abzufangen sein.

Die Marschflugkörper sind dagegen mit 250 Metern pro Sekunde deutlich langsamer unterwegs. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie unter dem Erfassungsbereichs des Radars fliegen können. Die kürzlich in der Ukraine entdeckten neuen Mini-Raketen in der Ukraine alarmieren Nato-Spezialisten.

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„Ich habe schon eine Menge russischer und chinesischer Munition gesehen, aber so etwas noch nicht“, erläutert der britische Sprengstoffexperte Richard Stevens in der „New York Times“.

Russland hat die Technik bislang geheim gehalten und auch nicht an andere Länder verkauft. „Das zeigt mir, dass der Krieg in der Ukraine für die russische Armee wichtig genug ist, um dieses Militärgeheimnis preiszugeben“, sagte US-Militärexperte Jeffrey Lewis. der „New York Times“. „Sie ziehen dort alles zusammen und scheren sich vielleicht nicht mehr um Geheimhaltung. Das sollten sie aber tun, denn die US-Geheimdienste stürzen sich jetzt auf diese Technologie“.

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<h2>Russland soll kaum smarte bzw. lenkbare Waffen besitzen</h2>

Der Mangel an smarten Waffen, abgesehen von den wenigen „“Iskander-M“ zwingt russische Piloten langsam und sehr niedrig zu fliegen, um die Bomben abzuwerfen. Würden sie schneller und höher fliegen, würden sie die Ziele noch seltener treffen, wären aber vor der mobilen Flugabwehr der Ukraine sicher, berichtet „Forbes“. Die vielen Kriege Russlands wie in Syrien und der mangelnde Nachschub durch die Sanktionen lassen das militärische Arsenal rasant zusammenschmelzen.

Ein niedriges, langsames Kampfflugzeug entlang der Frontlinie bringt russische Jäger und Angriffsflugzeuge in Reichweite des einen Typs von Abwehrraketen, den die Russen nicht abwehren können: tragbare Luftabwehrsysteme wie die Strela, Igla und Stinger.

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Das ukrainische Verteidigungsministerium behauptet, seine Streitkräfte hätten 77 russische Jets abgeschossen. Unabhängige Beobachter haben mindestens 12 dieser Abschüsse bestätigt. Zu den bestätigten Verlusten gehören fünf Su-25-Angriffsflugzeuge, zwei Su-30- und vier Su-34-Jagdflugzeuge sowie ein An-26-Transporter.

Das liegt daran, dass die russische Luftwaffe keine „Luftwaffe“ in westlichen Sinne ist. Die russische Doktrin sieht nicht vor, dass Kampfflugzeuge große Teile des Luftraums kontrollieren müssen, um über denselben Luftraum Kampagnenziele zu verfolgen.

Das heißt, die russische Luftwaffe agiert nicht wie die US-Luftwaffe, die den Raum über einem Kriegsgebiet kontrollieren will. Vielmehr ist die russische Luftwaffe lediglich eine Erweiterung der russischen Armee. Sie ist nur eine luftgestützte Artillerie. Die russische Doktrin sieht vor, dass Luft-Luft-Kampfjets nur kurzzeitig kleine Teile des Luftraums kontrollieren, damit die Kampfjets einfliegen, ihre Bomben abwerfen und wieder wegfliegen können.

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Diese Kampfjets bombardieren ausschließlich im Voraus festgelegte Ziele und setzen dabei in der Regel „dumme“ Schwerkraftbomben ein. Die russische Armee hat nie große Mengen an Lenkwaffen besessen und könnte dies wahrscheinlich auch nicht tun, selbst wenn sie es wollte, was zum Teil an den Auswirkungen ausländischer Sanktionen auf den Erwerb hochwertiger Elektronik durch Russland liegt.

Bei ihren Luftangriffen auf Syrien haben die russischen Streitkräfte nur ihre zweisitzigen Su-34 mit präzisionsgelenkter Munition ausgerüstet. „Selbst diese spezialisierten Kampfflugzeuge haben regelmäßig auf ungelenkte Bomben- und Raketenangriffe zurückgegriffen“, stellte Justin Bronk in einer aktuellen Analyse für das Royal United Services Institute in London fest.

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Tom Cooper, ein Autor und Experte für die russische Luftwaffe, machte Tiefflug und Schwerkraftbomben für den Verlust eines russischen Kampfflugzeugs am Sonntag oder Montag verantwortlich. „Es war wieder einmal die Praxis, unter die Wolkendecke abzusteigen, die sich als verhängnisvoll erwies“, schrieb Cooper. Dies sei „eine schlechte Idee“, solange der Feind über Kurzstreckenraketen verfüge, berichtet „Forbes“.

Quellen: T-Online, Forbes

<blockquote class=“twitter-tweet“><p lang=“en“ dir=“ltr“>So we have gone for this for now: CAT-UXO adds the Russian 9B899 (9Б899), a new submunition believed to be delivered by the short-range ballistic SS-26 Iskander missile possibly the 9M723 submunition carrier version:<a href=“https://t.co/nIR016Mell“>https://t.co/nIR016Mell</a> <a href=“https://t.co/A5cbXvYZ47″>pic.twitter.com/A5cbXvYZ47</a></p>&mdash; CAT-UXO (@CAT_UXO) <a href=“https://twitter.com/CAT_UXO/status/1500145582295470080?ref_src=twsrc%5Etfw“>March 5, 2022</a></blockquote> <script async src=“https://platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

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