Am Montagabend wurde in Sasbach eingebrochen, während in Gamshurst Einbrecher scheiterten. Die Polizei bittet um Hinweise.
Achern: Einbruch in Sasbach und Gamshurst, Polizei sucht Zeugen

Sasbach, Achern-Gamshurst (ost)
Am Montagabend wurden Polizeibeamte des Reviers Achern/Oberkirch zu einem Einbruch in der Straße „Wiesenweg“ in Sasbach gerufen, der zwischen Sonntagmorgen und Montagabend stattgefunden haben soll. Die Täter, die bisher unbekannt sind, sollen gewaltsam in das Wohnhaus eingedrungen sein, mehrere Zimmer durchsucht und Schmuck gestohlen haben. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Zwischen Sonntagabend und Montagmittag sollen Unbekannte auch versucht haben, in ein Gebäude in der Langen Straße in Gamshurst einzudringen.
Dabei haben die Täter versucht, gewaltsam über die Rückseite des Gebäudes in das Haus einzudringen.
Die Ermittlungen wurden von den Beamten der Kriminalpolizei übernommen, die auch prüfen, ob die beiden Vorfälle in Sasbach und Gamshurst zusammenhängen.
Hinweise zu verdächtigen Personen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 entgegen.
Die dunkle Jahreszeit erfordert höchste Wachsamkeit – die Polizei gibt daher folgende Verhaltenstipps:
1. Alarmieren Sie die Polizei über den Notruf 110, wenn Sie verdächtige Wahrnehmungen machen.
2. Halten Sie die Haustür auch tagsüber geschlossen. Öffnen Sie nicht bedenkenlos auf Klingeln und zeigen Sie Fremden gegenüber Misstrauen. Nutzen Sie den Spion und den Sperrbügel.
3. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Achten Sie darauf, dass gekippte Fenster leicht von Einbrechern geöffnet werden können. Lassen Sie nachts die Rollläden herunter.
4. Schließen Sie die Wohnungstür immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss.
5. Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie sofort den Schließzylinder aus.
6. Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.
7. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung bewohnt aussieht, auch wenn Sie weg sind. Lassen Sie den Briefkasten leeren und die Rollläden tagsüber hochziehen, wenn Sie längere Zeit weg sind.
8. Lassen Sie den Schlüssel nicht innen stecken, wenn die Tür eine Glasfüllung hat.
9. Organisieren Sie eine Nachbarschaftshilfe: Sprechen Sie mit den Bewohnern Ihres Hauses und der Nachbarhäuser über Sicherheit.
10. Tauschen Sie Telefonnummern und Erreichbarkeit mit den Nachbarn im Wohnblock oder in der Straße aus.
11. Bieten Sie älteren Nachbarn an, Sie anzurufen, wenn Fremde in ihre Wohnung wollen.
12. Halten Sie den Hauseingang im Mehrfamilienhaus auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie die Tür öffnen.
13. Versuchen Sie nicht, Einbrecher festzuhalten. Merken Sie sich Aussehen oder Fahrzeug und Kennzeichen und informieren Sie sofort die Polizei.
Weitere Verhaltenstipps und Informationen zur Sicherungstechnik finden Sie auch im Internet unter: www.k-einbruch.de.
Bei Bedarf bieten wir auch Beratungen zum Einbruchschutz vor Ort an.
Für Rückfragen stehen wir unter folgender Rufnummer zur Verfügung:
Polizeipräsidium Offenburg
Referat Prävention Sicherungstechnische Beratung
Am Flugplatz 2, 77656 Offenburg,
Tel.: 0761 / 21-4515 oder 1041;
oder Engelstr. 31, 76437 Rastatt,
Tel.: 07222 / 761 405
E-Mail: offenburg.pp.praevention@polizei.bwl.de
/si
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich und 87 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst wurden und 3146 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2153 männlich, 993 weiblich und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden und 3473 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2380 männlich, 1093 weiblich und 1331 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








