Mehrere Einbrüche im Raum Offenburg, Beamte ermitteln und suchen nach Hinweisen. Jugendliche zündeten Böller an Schule, hoher Sachschaden entstand.
Achern: Einbruchsserie im Bereich Offenburg, Polizei sucht Zeugen

Bad Peterstal-Griesbach, Achern/Oberkirch, Rastatt, Gaggenau (ost)
Im Bereich des Polizeipräsidiums Offenburg ereigneten sich zwischen Sonntag und Montag mehrere Einbrüche, weshalb Beamte verschiedener Polizeireviere zur Aufnahme von Anzeigen und Sicherung von Spuren ausrückten. Ein Unbekannter beschädigte zwischen Sonntagmorgen und Montagabend die Wohnungstür eines Anwesens in der Straße „Wilde Rench“ in Bad-Griesbach, um einzudringen und die Räume zu durchsuchen. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde.
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Mehrere Jugendliche, die angeblich an einer Schule in der Schulstraße in Kappelrodeck Böller gezündet haben sollen, wurden am Sonntagabend um 19:40 Uhr gemeldet. Als die Polizei eintraf, waren keine Personen mehr vor Ort. Es wurde ein beschädigtes Fenster an der Schule festgestellt. Im Gebäude waren mehrere Räume verwüstet und beschädigt. In einer Toilette wurden Glasfenster zerbrochen, nachdem dort offensichtlich ein Feuerwerkskörper gezündet wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
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Am Montag meldete eine Zeugin eine offen stehende Balkontür in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im „Ludwigring“ in Rastatt. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Balkontür zwischen Sonntagnacht und Montagnachmittag komplett aus dem Rahmen gerissen. Der Einbrecher durchsuchte fast alle Schränke in der Wohnung. Ob ein Diebstahl entstand, ist noch unklar.
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In Gaggenau beschädigte ein Unbekannter am Montag zwischen 8 Uhr und 17 Uhr eine Wohnungseingangstür in der Waldstraße. Ersten Informationen zufolge stahl der Dieb aus der Küche ein Frühstücksmesser von geringem Wert.
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Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Tatzeiten beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 zu melden.
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Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche Verdächtige und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche Verdächtige und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 auf 432. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert, nämlich 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








