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Allmendingen: Überholmanöver auf B492 gesucht

Die Polizei sucht Zeugen nach gefährlichen Überholmanövern auf der B492 zwischen Allmendingen und Ehingen. Ein silberfarbener Kombi gefährdete entgegenkommende Fahrer durch riskantes Überholen.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um 12.30 Uhr bemerkte eine Augenzeugin auf der Bundesstraße von Schelklingen in Richtung Ehingen unterwegs. Einige Fahrzeuge vor ihr fuhr ein silberner Kombi. Dieser überholte anscheinend mehrmals an unübersichtlichen Stellen und gefährdete entgegenkommende Fahrer durch sein riskantes Fahrverhalten. An einer weiteren unübersichtlichen Stelle zwischen Allmendingen und Ehingen kam es anscheinend zu einer konkreten Gefährdung. Ein Autofahrer musste sein Fahrzeug stark abbremsen und die Lichthupe betätigen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem Kombi zu vermeiden, so die Polizei. Es kam zu keinem Kontakt der Fahrzeuge, der Kombi fuhr weiter in Richtung Ehingen. Die Polizei Ehingen ermittelt nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Weder das Kennzeichen noch die Marke des überholenden Autos sind bekannt. Es ist auch nicht bekannt, ob ein Mann oder eine Frau den silbernen Kombi lenkte. Die Polizei bittet daher um weitere Hinweise von Zeugen oder möglichen weiteren Gefährdeten. Insbesondere der Fahrer des stark abbremsenden Autos wird gebeten, sich unter Tel. 07391/588-0 zu melden.

Anmerkung der Polizei: Beim Überholen darf niemand behindert oder gefährdet werden. Aufgrund der Gefährlichkeit des Überholens empfiehlt die Polizei, lieber einmal weniger zu überholen und dafür sicher anzukommen.

++++2316821(TH)

Bernd Kurz Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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