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Böfingen: Telefonbetrug in Ulm

Verdächtiger in Untersuchungshaft nach gescheitertem Betrugsversuch. Polizei verhindert Geldabholung und nimmt Täter fest.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Am Freitagabend wurde eine Frau in Böfingen von vermeintlichen Betrügern angerufen. Der Anrufer gab vor, ein Polizeibeamter zu sein, und erzählte von Einbrechern in der Nachbarschaft. Dann fragte der Betrüger nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Die Geschädigte erkannte den Betrug und informierte die richtige Polizei während des Gesprächs.

Um 21.30 Uhr wollte ein Verdächtiger an der Adresse der Geschädigten Wertgegenstände abholen. Die Polizei erwartete bereits den Geldabholer. Der Verdächtige versuchte zu fliehen, wurde aber nach einer kurzen Fußverfolgung von Beamten der Kriminalpolizei Ulm widerstandslos festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde der polizeibekannte Verdächtige am Samstag dem Haftrichter des Amtsgerichts Ulm vorgeführt. Ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Betrugs wurde erlassen. Der 21-jährige deutsche Staatsbürger befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

++++2295372

Michael Bischofberger, Staatsanwaltschaft Ulm, 0731 188 1441

Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, 0731 188 1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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