Ein 39-Jähriger sitzt wegen bewaffneten Drogenhandels in Untersuchungshaft. Bei einem Einsatz wurden Betäubungsmittel im Wert von rund 25.000 Euro sichergestellt.
Drogenhandel: 39-Jähriger in Untersuchungshaft

Isny im Allgäu (Landkreis Ravensburg) (ost)
Ein 39-jähriger Mann sitzt seit letzter Woche in Untersuchungshaft, weil er des bewaffneten Handeltreibens mit einer erheblichen Menge an Betäubungsmitteln verdächtigt wird. Die Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeireviers Wangen im Allgäu hatte den Mann im Visier, da er angeblich mehrere hundert Gramm Kokain und ungefähr 1.000 Ecstasy-Tabletten zum Verkauf angeboten hatte, was bereits Gegenstand anderer Ermittlungen war. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beantragte daraufhin einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen. Bei einem Einsatz am Dienstag, dem 20. Januar, beschlagnahmten die Beamten schließlich mehrere hundert Gramm Amphetamin, mehrere hundert Ecstasy-Tabletten sowie Haschisch und Kokain im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro. Neben den Drogen fanden die Polizisten auch mehrere hundert Euro Bargeld und ein Messer, das in der Nähe der Betäubungsmittel lag. Der deutsche Staatsbürger wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg einem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ und in Kraft setzte. Der dringend tatverdächtige 39-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift sind noch nicht abgeschlossen.
Kontakt Staatsanwalt Dr. Christian Weinbuch, Tel. 0751/806-1344
Kontakt Polizeihauptkommissar Christian Sugg, Tel. 0751/803-1010
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 36.787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32.420, wobei 28.389 männliche und 4.031 weibliche Verdächtige waren. 10.727 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Gesamtzahl der registrierten Fälle auf 37.873, wovon 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.714, darunter 26.963 Männer und 3.751 Frauen. 11.419 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








