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Einbruchsserie in Bad Schönborn – Zeugen gesucht

Am vergangenen Wochenende kam es zu drei Einbrüchen im Paul-Hindemith-Ring in Mingolsheim. Die Täter durchsuchten mehrere Räume und Schubladen, der entstandene Schaden ist noch unbekannt.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Am vergangenen Wochenende gab es drei Einbrüche im Paul-Hindemith-Ring in Mingolsheim.

Unbekannte Täter überwanden am Freitag zwischen 12:30 Uhr und 17:30 Uhr offenbar einen Zaun im hinteren Bereich eines Einfamilienhauses, um das Grundstück zu betreten. Danach brachen die Einbrecher mit grober Gewalt eine Terrassentür auf und durchsuchten die Schubladen in mehreren Zimmern. Ob die Eindringlinge etwas gefunden haben, wird derzeit noch untersucht.

Am Samstag zwischen 16:00 Uhr und Sonntag um 19:10 Uhr wurde erneut in dasselbe Einfamilienhaus eingebrochen. Die Täter gelangten wahrscheinlich erneut über den Zaun auf das Grundstück und brachen dann ein Küchenfenster auf, um Zugang zum Haus zu erhalten. Die Einbrecher durchsuchten alle Räume, öffneten Schränke und Schubladen. Der entstandene Sach- und Diebstahlschaden kann noch nicht beziffert werden.

Am Samstagabend kam es zu einem weiteren Einbruch im Paul-Hindemith-Ring. Die Unbekannten brachen zwischen 18:15 Uhr und 22:00 Uhr ein Kellerfenster auf der Rückseite des Hauses auf und drangen so in das Einfamilienhaus ein. Die Eindringlinge durchsuchten die Zimmer in mehreren Stockwerken. Angaben zum Sach- und Diebstahlschaden können auch in diesem Fall noch nicht gemacht werden.

Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 entgegen.

Sigrid Lässig, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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