Am Montagabend ereignete sich ein Einbruch in ein Nagelstudio, am Dienstag versuchte ein Täter Bargeld zu stehlen.
Freiburg im Breisgau: Einbrüche in Freiburger Geschäften

Freiburg (ost)
Am Montagabend, den 22.12.2025, gegen 20:00 Uhr gab es einen Einbruch in ein Nagelstudio in der Dunantstraße in Freiburg-Mooswald.
Ein Unbekannter hatte vermutlich mit einem Stein die Schaufensterscheibe des Geschäfts zerbrochen und dann gewaltsam die Kasse geöffnet. Danach floh der Unbekannte, jedoch ohne Beute.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
In einem anderen Fall in der Nacht zum Dienstag, den 23.12.2025, bemerkte ein Zeuge eine dunkel gekleidete Person, die versuchte, die gläserne Eingangstür eines Telefonanbieters einzuschlagen. Als dies offensichtlich nicht gelang, warf der Unbekannte mit einem Stein eine benachbarte Glasscheibe ein. Danach stahl der Täter Bargeld aus der Kasse und floh mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt. Es liegen derzeit keine näheren Hinweise auf den unbekannten Täter vor.
Die Polizeistation Freiburg-Weststadt (Tel.: 0761 897878-0) hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Vorkommnisse beobachtet haben und/oder Informationen zum gesuchten Täter haben, sich zu melden. Auch das Polizeirevier Freiburg-Nord ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0761 882-4221 für sachdienliche Hinweise erreichbar.
ak
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








