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Giengen an der Brenz: Schwerer Unfall durch zugedröhnten Lkw-Fahrer

Ein Lkw-Fahrer unter Drogeneinfluss verursachte beinahe einen Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße K 3019, konnte jedoch gestoppt werden.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Am späten Dienstagnachmittag fuhr ein 30-Jähriger mit seinem Sattelzug die Kreisstraße von Dettingen in Richtung Hürben. Augenzeugen meldeten gegen 16:45 Uhr über Notruf die „sehr auffällige“ Fahrweise des Lkw-Fahrers.

Er driftete mehrmals auf die Spur des Gegenverkehrs ab und bewegte sich zudem ungewöhnlich langsam.

Gegen 16:49 Uhr näherte sich dem Sattelzug auf der Kreisstraße K 3019 ein Pkw. Der Fahrer des Autos bemerkte, dass der Sattelzug erneut auf seine Spur geriet. Der Autofahrer versuchte noch, einen möglichen Frontalzusammenstoß durch ein seitliches Ausweichmanöver zu vermeiden.

Die Sattelzugmaschine berührte zu diesem Zeitpunkt seitlich den Pkw und beschädigte glücklicherweise nur den Außenspiegel. Nach dem Unfall setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

In der Gemeinde Hürben konnte der Lkw schließlich gestoppt werden; Beamte des Polizeireviers Giengen stellten fest, dass der Lkw-Fahrer erheblich unter dem Einfluss von Drogen stand und bei ihm wurden harte Drogen im zweistelligen Grammbereich gefunden.

Der Lkw-Fahrer wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft einer Blutprobe unterzogen und sein Führerschein wurde eingezogen. Zudem musste der Fahrer aufgrund seines Wohnsitzes außerhalb des deutschen Hoheitsgebiets eine vierstellige Geldsumme als Sicherheitsleistung hinterlegen.

In diesem Zusammenhang bittet das Polizeirevier Giengen (Tel. 07322 96530) um weitere Informationen von Zeugen oder Geschädigten.

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Polizeipräsidium Ulm, Polizeiführer vom Dienst (U.Hä.) -2486271 e-mail: ulm.pp.fest.flz@polizei.bwl.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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