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Heilbronn: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ein 20-jähriger Mann wird verdächtigt, am 01. Januar 2026 versucht zu haben, einen 31-jährigen Mann auf offener Straße mit einem Messerstich zu töten.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Auf Wunsch der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen einen 20-jährigen türkischen Staatsbürger erlassen. Es besteht der dringende Verdacht, dass er am 01. Januar 2026 versucht hat, einen 31-jährigen Mann auf offener Straße mit einem Messer zu töten.

Am 01. Januar 2026 soll der Verdächtige gegen 17.15 Uhr vor einem Gebäude im Quadrat H 3 ein Messer gezogen und dann unerwartet auf einen 31-jährigen Mann eingestochen haben, der auf dem Bürgersteig stand und telefonierte. Danach sei der Verdächtige schnell vom Tatort geflohen. Der 31-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand ist mittlerweile nicht mehr kritisch.

Um den 20-jährigen Verdächtigen festzunehmen, wurden umfangreiche offene und verdeckte Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die schließlich am 26.01.2026 zur Festnahme des Mannes in Heilbronn führten.

Am Montag, dem 26.01.2026, wurde er dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der den bereits erlassenen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung vollstreckte. Nach der Verkündung des Haftbefehls wurde der Verdächtige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 381, darunter 345 Männer und 36 Frauen. 165 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer und 39 Frauen. 211 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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