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Innenstadt Mannheim: Körperliche Auseinandersetzung, Festnahme nach Attacke

Ein 20-jähriger Beschuldigter verletzte einen 29-jährigen Mann in der Mannheimer Innenstadt. Nach einer verbalen Auseinandersetzung schlug und trat er mehrfach auf das Opfer ein.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Am Freitagabend, gegen 17:20 Uhr, ereignete sich im Bereich O3 / O4 in der Innenstadt von Mannheim eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Laut aktuellen Ermittlungen kam es zu einem Streit zwischen einer Gruppe von vier Personen und dem jetzigen Opfer. Zuerst war es nur ein verbaler Streit, der dann in Handgreiflichkeiten überging. Ein 20-jähriger Beschuldigter schlug dem 29-jährigen Opfer mehrmals ins Gesicht und trat nach ihm. Der Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf sowie Prellungen im Gesicht und am Oberkörper. Er wurde von Rettungssanitätern in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Gruppe flüchtete zu Fuß nach der Tat. Die Polizei konnte sie jedoch schnell finden und kontrollieren. Der 20-jährige Beschuldigte wurde festgenommen, da der Tatverdacht gegen ihn erhärtet wurde. Die anderen Personen der Gruppe waren nach den Ermittlungen nicht an den Handgreiflichkeiten beteiligt, waren aber Zeugen des Vorfalls. Ihre Daten wurden aufgenommen.

Weitere Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Innenstadt unter der Telefonnummer 0621-12580 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche Verdächtige und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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