Ein Mann versucht Festnahme durch Angabe eines falschen Namens zu entgehen, entkommt mit Geldstrafe.
Kehl: Identitätsbetrug bei Grenzkontrolle

Kehl (ost)
Am Dienstagabend (03.03.26) wurde ein 29-Jähriger von Bundespolizeibeamten kontrolliert, als er zu Fuß über die Europabrücke in Kehl nach Deutschland einreisen wollte. Der Mann konnte sich den Beamten nicht mit einem Ausweisdokument identifizieren und gab seine persönlichen Daten mündlich an. Diese wurden überprüft, aber es wurde kein Ergebnis erzielt. Bei der Suche nach den erforderlichen Ausweispapieren für die Einreise nach Deutschland fanden die Beamten eine französische Identitätskarte mit völlig anderen persönlichen Informationen. Eine Überprüfung im Fahndungssystem ergab, dass der Mann zur Festnahme wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war. Der französische Staatsbürger hatte absichtlich falsche Angaben gemacht, um einer Festnahme zu entgehen. Schließlich zahlte er die geforderte Geldstrafe und entging so einer Haftstrafe. Dennoch wird er wegen falscher Namensangabe angezeigt.
Quelle: Presseportal








