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Pfullingen: Weitere Ermittlungsergebnisse nach Familientragödie

Im Fall der innerfamiliären Tötungsdelikte in Reutlingen, Pfullingen und St. Johann liegen neue Ermittlungsergebnisse vor. Die Obduktionen ergaben Schussverletzungen als Todesursache.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Tübingen und dem Polizeipräsidium Reutlingen

Ergänzung zur gemeinsamen Bekanntmachung vom 26.11.2025 / 12.40 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6166808

In Bezug auf die innerfamiliären Tötungsdelikte mit möglichem Suizid in Reutlingen, Pfullingen und St. Johann liegen nun weitere Untersuchungsergebnisse vor.

Die Autopsien aller fünf Toten wurden gestern abgeschlossen. Laut vorläufigen Ergebnissen starben die 57-jährige Ehefrau, die beiden Söhne des Verdächtigen sowie der 63-Jährige selbst an Schussverletzungen. Die Schusswaffe, die vorläufig als Revolver identifiziert wurde, befand sich legal im Besitz des 63-Jährigen. Die 60-jährige Schwester des Verdächtigen wurde durch Gewalteinwirkung, unter anderem mit einem scharfen Gegenstand, tödlich verletzt.

Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat inzwischen eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die derzeit aus etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht. Diese Gruppe arbeitet intensiv an der Aufklärung des Verbrechens und untersucht das Motiv. Es gibt jedoch weiterhin keine Hinweise auf die Beteiligung eines Fremdtäters.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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