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Raubüberfall in Böblingen

Ein 34-Jähriger wurde von drei Unbekannten überfallen, die eine Schusswaffe benutzten. Die Tatverdächtigen erbeuteten eine Tasche mit einem Handy und einem Schlüssel.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Seit Montagabend (01.06.2026) führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg Ermittlungen gegen mindestens drei unbekannte Täter, die einen 34-jährigen Mann in der Uferstraße in Böblingen beraubt haben. Der 34-Jährige war um 21.30 Uhr zu Fuß unterwegs und wurde von mindestens drei Männern angegriffen, als sie versuchten, seine Handtasche zu stehlen. Es kam zu einem Kampf, bei dem einer der Verdächtigen eine Waffe zog. Als der 34-Jährige in Richtung Tübinger Straße floh, eröffnete der Verdächtige vermutlich das Feuer. Nachdem sie den Mann eingeholt hatten, schlugen sie mit der Waffe auf ihn ein. Anschließend stahlen sie seine Tasche, in der sich ein Handy und ein Schlüssel befanden, und flohen.

Der 34-jährige Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Wert des gestohlenen Guts wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Ermittlungen vor Ort deuten darauf hin, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelte. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Verdächtigen haben oder die Tat möglicherweise mit ihren Smartphones gefilmt haben, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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