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Sinsheim: 36-Jähriger in Haft nach Drogenfund

Bei einer Durchsuchung wegen Sozialleistungsbetrug wurde ein Mann mit 150 Gramm Kokain und Bargeld festgenommen.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Heidelberg und Polizeipräsidium Mannheim

Am 07.07.2025 wurde eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg eingereicht. Darin wurde behauptet, dass ein Mann aus Hoffenheim, der Sozialleistungen erhält, über beträchtliche finanzielle Mittel verfügt. Er besitzt große Mengen Bargeld und ein hochwertiges Fahrzeug. Seine Wohnung und Luxusurlaub sind angeblich nicht durch Sozialleistungen bezahlbar.

Dem Mann wurden außerdem Beteiligungen an verschiedenen Straftaten vorgeworfen. Tatsächlich zeigte der Beschuldigte seinen luxuriösen Lebensstil öffentlich in sozialen Medien.

Daraufhin begann die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit Ermittlungen zu den Bankkonten des Täters und stellte fest, dass er tatsächlich Bürgergeld erhielt. Ein Durchsuchungsbeschluss wurde daraufhin beim Amtsgericht Heidelberg beantragt.

Bei der Durchführung am 29.04.2026 wurden etwa 150 Gramm Kokain, große Mengen Bargeld und Gegenstände gefunden, die auf einen Drogenhandel hinwiesen.

Die Staatsanwaltschaft stellte einen Antrag auf Untersuchungshaft, der am 30.04.2026 von der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg erlassen und vollstreckt wurde.

Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt der Beschuldigte als unschuldig.

Die weiteren Untersuchungen von Staatsanwaltschaft Heidelberg und Polizeipräsidium Mannheim sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714. Unter den Verdächtigen waren 28.389 Männer und 4.031 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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