Am Sonntag waren Einbrecher in Steinheim-Söhnstetten unterwegs. Die Täter hebelten Fenster und Türen auf, erbeuteten Bargeld und Schmuck und flüchteten unerkannt.
Steinheim am Albuch: Einbrüche in Steinheim-Söhnstetten

Ulm (ost)
Um etwa 18.30 Uhr drangen Einbrecher in der Straße In der Breite ein. Die Täter brachen die Kellertür auf und gelangten so ins Wohnhaus. Nach den ersten Informationen durchsuchten sie das Haus nach Wertgegenständen. Ob sie etwas gestohlen haben, muss noch ermittelt werden.
Ein weiterer Einbruch in Söhnstetten ereignete sich gegen 19.30 Uhr in der Tulpenweg. Auch hier brachen sie in ein Einfamilienhaus ein, indem sie ein Fenster aufbrachen. Nachdem sie das Haus durchsucht hatten, flüchteten sie unerkannt. Die Einbrecher erbeuteten etwas Bargeld und Schmuck.
In beiden Fällen hat die Polizei Heidenheim die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07321/322-432 entgegen.
Hinweis der Polizei:
Es ist wichtig, sich gegen Einbruch zu schützen. Mechanische Sicherungen sollten oberste Priorität bei der Sicherheitsplanung haben. Sie sind die grundlegende Voraussetzung für einen effektiven Einbruchschutz. Alarmanlagen bieten einen zusätzlichen wichtigen Schutz. Das Risiko, nach einem Alarm entdeckt zu werden, wird für Einbrecher dadurch deutlich erhöht. Außerdem hat allein das Vorhandensein einer Alarmanlage eine abschreckende Wirkung auf manche Täter. Informationen zur Sicherheitstechnik erhalten Sie von den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen sowie den Broschüren der Polizei. Diese Broschüren sind in jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich.
++++2304084 2303832
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 589 Männer und 87 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 Männer und 80 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








