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Stuttgart: Bewaffnete Rauschgifthändler leisten Widerstand

Polizei verhaftet mutmaßliche Dealer in Hedelfingen nach Flucht und Widerstand. Über 1kg Haschisch beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Stuttgart-Hedelfingen (ost)

Am Abend des 28.01.2026 wurden in Hedelfingen zwei Männer im Alter von 19 und 22 Jahren von Polizeibeamten festgenommen, die verdächtigt werden, mit Haschisch gehandelt zu haben. Die beiden Männer wurden von den Polizeibeamten um 17.45 Uhr am Hedelfinger Platz entdeckt und einer Personenkontrolle unterzogen. Der 22-Jährige versuchte sofort zu fliehen und warf dabei angeblich eine Schusswaffe weg. Ein 33-jähriger Beamter verfolgte ihn und nahm ihn im Alosenweg fest. Der Tatverdächtige soll sich gegen seine Festnahme gewehrt und den Beamten beleidigt haben. Ein 25-jähriger Beamter und seine 29-jährige Kollegin hinderten den 19-jährigen mutmaßlichen Komplizen daran zu fliehen. Auch er soll Widerstand geleistet und eine Schusswaffe verloren haben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten etwa 57 Gramm Haschisch und über 1000 Euro mutmaßliches Dealergeld. Auch beim 22-Jährigen wurden kurze Zeit später einige Gramm Haschisch gefunden. Bei Durchsuchungen eines Fahrzeugs und der Wohnungen der Tatverdächtigen fanden die Polizeibeamten etwa ein halbes Kilogramm Haschisch und beschlagnahmten es. Der 19-jährige mit irakischer Staatsangehörigkeit und der 22-jährige mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit werden am 29.01.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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