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Stuttgart: Untersuchungshaft nach versuchtem Wohnungseinbruch in Sindelfingen

Zwei Männer in Haft nach Einbruchsversuch in Haydnstraße. Zeugen gesucht für mögliche Zusammenhänge in Mozartstraße.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Zwei Männer im Alter von 20 und 36 Jahren wurden am Freitag (28.11.2025) in Untersuchungshaft genommen, da sie verdächtigt werden, am Donnerstag (27.11.2025) gegen 18:20 Uhr versucht zu haben, in ein Wohnhaus in der Haydnstraße in Sindelfingen einzubrechen.

Ein Augenzeuge meldete zwei vermummte Männer, die angeblich durch eine Hecke auf ein Grundstück in der Haydnstraße gelangt waren. Der Zeuge hörte daraufhin verdächtige Klopfgeräusche und verständigte die Polizei. Die Streifenbeamten trafen kurz darauf ein und nahmen die beiden Verdächtigen auf einem benachbarten Grundstück vorläufig fest, um sie zur weiteren Bearbeitung auf das Polizeirevier Sindelfingen zu bringen.

Die beiden chilenischen Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag (28.11.2025) einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls, die daraufhin vollstreckt wurden.

Bereits am Donnerstagnachmittag (27.11.2025) versuchten bisher unbekannte Täter zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr in ein Wohnhaus in der Mozartstraße in Sindelfingen einzudringen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de zu melden. Eventuelle Zusammenhänge werden im Zuge der Ermittlungen geprüft.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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