Ein E-Scooter-Fahrer wurde ohne Versicherung und unter Drogeneinfluss von der Polizei gestoppt.
Ulm: Verstoß gegen Verkehrsgesetze in Biberach

Ulm (ost)
Um etwa 14:15 Uhr bemerkte eine Polizeistreife einen Kleinkraftroller, der in der Birkendorfer Straße fuhr. Die Beamten entschieden, das Fahrzeug anzuhalten. Bei der Überprüfung des 27-jährigen Fahrers stellten sie fest, dass am Roller kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Außerdem hatten die Polizisten den Verdacht, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Ein Test bestätigte dies. Der Fahrer gab auch zu, dass er täglich Marihuana konsumiert. Der 27-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Die Polizeistreife untersagte ihm die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Den Roller musste er nach Hause schieben. Er wird nun wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren unter Drogeneinwirkung zur Verantwortung gezogen. Neben einer Anzeige wird die Polizei auch die Führerscheinstelle kontaktieren. Diese prüft weitere Maßnahmen gegen den Rollerfahrer.
Hinweis: Im Straßenverkehr stellt der „berauschte“ Fahrer eine Gefahr für sich selbst und andere dar. Zur eigenen Sicherheit und zum Schutz anderer muss jedem bewusst sein: Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr erfordert kontinuierliche körperliche und geistige Fitness!
++++2310684(TH)
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








