Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 28.01.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 28.01.2026 in Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
In Friedberg - Am Dienstag (27.01.2026) wurde das Fahrzeug einer 45-Jährigen auf der Staatsstraße AIC 25 von Derching in Richtung Friedberg von einem weißen Lieferwagen beschädigt. Um 11.30 Uhr fiel während der Fahrt eine Eisplatte von einem weißen Lieferwagen auf das Auto der 45-Jährigen, was zu Beschädigungen am vorderen Stoßfänger führte. Die Polizei führt nun Ermittlungen unter anderem wegen Fahrerflucht durch. Hinweise von Zeugen werden von der Polizeiinspektion Friedberg unter der Telefonnummer 0821/ 323-1710 entgegengenommen.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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POL Schwaben Nord: Verkehrskontrolle mit Geschwindigkeitsmessungen: Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
Augsburg (ost)
B2, Richtung Süden, Merching, Kreuzung Am Lerchenberg - Am Mittwoch (28.01.26) führten die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg und die Polizeiinspektion Friedberg an der B2 (Kreuzung Am Lerchenberg, Richtung Süden) eine Schwerpunktkontrolle mit Geschwindigkeitsmessungen durch. Das Ziel der Maßnahme war die Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle und das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer - insbesondere für sicheres Verhalten auf Landstraßen. Ergebnisse im Überblick: - Drei Fahrerinnen/Fahrer durften nicht weiterfahren: o 44-jährige Fahrerin: Nicht EU-Fahrerlaubnis wurde nicht rechtzeitig umgeschrieben (Fahren ohne Fahrerlaubnis). o 53-jähriger Fahrer aus Polen: Vorlage eines ungültigen Führerscheins. o 39-jähriger Fahrer: Verwendung nicht zugelassener Kennzeichen; gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 EUR einbehalten. - Weitere festgestellte Verstöße: o Nicht genutzte Kindersicherung in einem Fahrzeug (Ordnungswidrigkeit). o Drei Fahrzeugführer führten ihren Führerschein nicht mit. o Vier Geschwindigkeitsverstöße wurden durch die technische Überwachung registriert. Die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg betont, dass regelmäßige Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Sie appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Vorschriften zu beachten - insbesondere die angepasste Geschwindigkeit auf Landstraßen und die korrekte Sicherung von Kindern.
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POL Schwaben Nord: Polizei stoppt Lkw-Fahrer ohne Fahrerkarte
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (26.01.2026) fuhr ein 64-jähriger Lastwagenfahrer ohne Fahrerkarte in der Volkhartstraße. Um 09.30 Uhr überprüften die Polizisten den Lastwagen. Der Fahrer hatte die Fahrerkarte nicht verwendet und die Ladung nicht gesichert. Außerdem waren keine vorschriftsmäßigen Reifen am Lastwagen. Die Weiterfahrt wurde daraufhin gestoppt. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz. Der 64-jährige Mann hat die deutsche Staatsangehörigkeit.
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POL Schwaben Nord: Abend endet im Arrest
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Dienstag (27.01.2026) beschimpfte ein 42-jähriger Mann Polizeibeamte in der Viktoriastraße. Um etwa 23.00 Uhr verursachte der 42-Jährige Ärger in dem Bereich der Viktoriastraße und flüchtete danach. Eine Streife der Polizei fand den 42-Jährigen im Zuge der Suche. Beim Check beleidigte der Mann die Beamten fortlaufend und zeigte sich äußerst aggressiv. Da der 42-Jährige sich nicht beruhigen ließ und keinerlei Reue zeigte, musste er in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Beleidigung und Bedrohung gegen den Mann. Der 42-Jährige hat die deutsche Staatsbürgerschaft.
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POL Schwaben Nord: Polizei stoppt Autofahrer unter Cannabiseinfluss
Augsburg (ost)
Oberhausen - Am Dienstag (27.01.2026) fuhr ein 27-jähriger Autofahrer auf der Zollernstraße. Um 14.30 Uhr wurde der 27-Jährige von einer Polizeistreife kontrolliert. Bei der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten auffälliges Verhalten, das auf Drogenkonsum hindeutete. Ein freiwilliger Drogentest ergab eine positive Reaktion auf Kokain. Die Polizisten stoppten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Der 27-Jährige ist bosnisch-herzegowinischer Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Polizei stoppt Fahrer unter Alkoholeinfluss
Augsburg (ost)
Oberhausen - Am Dienstag (27.01.2026) wurde ein 52-jähriger Autofahrer in der Donauwörther Straße unter Alkoholeinfluss erwischt. Um 16.15 Uhr sah eine Polizeistreife, wie der Mann während der Fahrt Alkohol trank. Die Polizisten stoppten daraufhin den Autofahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,48 Promille. Deshalb durfte der Mann nicht weiterfahren und sein Fahrzeugschlüssel wurde eingezogen. Der 52-Jährige ist deutscher Staatsbürger.
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POL-MFR: (80) Streit unter Jugendlichen eskaliert - Festnahme
Nürnberg (ost)
Am 28.01.2026 (Mittwoch) wurden zwei Personen, die einen 17-Jährigen im Nürnberger Stadtteil Katzwang verfolgten und bedrohten, von der Polizei festgenommen.
Um 10:15 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17-jährigen Jugendlichen und zwei 17- und 15-jährigen Syrern in der Hauptstraße von Katzwang. Der Jugendliche bat eine unbeteiligte Zeugin, die Polizei zu rufen. Während die Frau mit der Polizeileitstelle telefonierte, sprühte einer der Täter den Jugendlichen und die Zeugin an. Es war unklar, ob es sich dabei um Pfefferspray handelte. Außerdem drohte einer der Männer kurzzeitig mit einem Messer.
Nachdem die Zeugin und der 17-Jährige in einen nahegelegenen Lotto-Laden geflüchtet waren, rannten die beiden Täter weg.
Ein anderer Zeuge, der in der Nähe war, verfolgte den 17-jährigen Verdächtigen. Dieser wurde dann von der Polizei festgenommen. Der 15-jährige Verdächtige wurde nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, festgenommen. Das Messer und das vermeintliche Pfefferspray wurden nicht gefunden.
Die Zeugin und der 17-jährige Jugendliche wurden durch das Spray leicht verletzt.
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Auch die Hintergründe des Streits müssen noch geklärt werden.
Verfasst von: Kai Schmidt / bl
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Polizeipräsidium Mittelfranken
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Bundespolizeidirektion München: 37.500 Euro Drogen unter dem ReserveradKurierfahrer wird zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Kempten / Lindau (ost)
Am Donnerstag (15. Januar) verurteilte das Amtsgericht Kempten einen polnischen Drogenkurier zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Bundespolizisten hatten den Mann am 6. Juni 2025 in der Nähe von Lindau (Hörbranz) kontrolliert und in seinem Fahrzeug knapp 2,5 kg Betäubungsmittel gefunden. Seine Flucht mit zunächst aufwendiger und ergebnisloser Fahndung half dem Beschuldigten nicht, da ihn Polizisten des Landes Bayern einen Monat später erneut kontrollierten und festnahmen.
Am 15. Januar, rund sieben Monate nach seiner Tat, wurde ein 25-jähriger Pole wegen der Einfuhr von nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln durch das Amtsgericht Kempten zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Aber was war geschehen: In der Nacht vom 6. Juni 2025 kontrollierten Bundespolizisten zwei Insassen eines Fahrzeugs mit polnischer Zulassung in der Nähe des Grenzübergangs Lindau (Hörbranz). Nach der Prüfung der Personalien nahmen die Beamten auch das Fahrzeug in Augenschein. Unter dem Reserverad im Kofferraum entdeckten sie mehrere Säcke mit Tabletten und einer kristallinen Substanz, die in unterschiedlichen Päckchen abgepackt waren und sich später als Betäubungsmittel herausstellten. Während sie das Fahrzeug intensiver durchsuchten, gelang dem damals 24-jährigen Fahrer die Flucht in ein nahgelegenes Waldstück. Die Bundespolizisten leiteten sofort eine Fahndung im Nahbereich ein. Der unter anderem angeforderte Hubschrauber der Bundespolizei aus München konnte zwar starten, musste allerdings wegen einer Schlechtwetterfront rund um München wieder umkehren. Neben bereits eingesetzten Kräften der bayrischen und baden-württembergischen Landespolizei unterstützten die Suche nach dem flüchtenden Polen kurzerhand nun auch vier Drohnenpiloten der Feuerwehren sowie des Technischen Hilfswerkes rund um den Einsatzort. Durch die Drohnen konnten zwar mehrere Personen festgestellt werden, der flüchtige polnische Fahrer war jedoch nicht darunter. Nach drei Stunden intensiver Suche stellten die Sicherheitskräfte die Fahndung erfolglos ein. Wegen des Verdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln übergaben die Bundespolizisten den Beifahrer, die Betäubungsmittel und das Auto zur weiteren Bearbeitung an die Bundeszollverwaltung. Die Staatsanwaltschaft Kempten veranlasste, dass der geflüchtete Fahrer im polizeilichen Fahndungssystem zur Festnahme ausgeschrieben wurde. Die knapp 2,5 kg aufgefundenen Betäubungsmittel hatten einen Gesamtwert von rund 37.500 EUR. Doch der Gesuchte sollte noch ins Netz der Polizei "fahren". Am frühen Abend des 25. Juli 2025 kontrollierten Landespolizisten der Grenzpolizeiinspektion Selb die Insassen eines Fahrzeugs mit polnischem Kennzeichen auf einem Parkplatz an der Bundesautobahn 93. Beim Abgleich der Personaldaten mit dem polizeilichen Fahndungssystem stellte sich der Fahrer als der geflüchtete Pole vom 6. Juni 2025 heraus. Sie lieferten ihn in Untersuchungshaft ein, wo er auf die Gerichtsverhandlung wartete, die am 15. Januar 2026 im Amtsgericht Kempten stattfand. Während der Verhandlung gestand der Beschuldigte, dass er die Drogen als Kurierfahrer transportiert hatte. Im Ergebnis forderte die Staatsanwaltschaft drei Jahre und zwei Monate Haft, das Gericht entschied jedoch auf zwei Jahre auf Bewährung. Das halbe Jahr Untersuchungshaft wurde angerechnet, womit er am selben Tag wieder auf freien Fuß kam. Weiterhin muss er 2.400,- EUR an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Die Staatsanwaltschaft kann in diesem Fall noch Berufung einlegen.
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Markus Knierim
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1011
E-Mail: Markus.Knierim@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.
Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.
Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.
Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
POL-MFR: (79) Felgendiebe auf frischer Tat festgenommen
Nürnberg (ost)
In der Nacht zum Mittwoch (28.01.2026) versuchten drei Männer, eine große Anzahl von Autofelgen vom Gelände eines Autohauses im Stadtteil Schweinau in Nürnberg zu stehlen. Die Polizei hat die Verdächtigen festgenommen.
Um 01:10 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und berichtete, dass mehrere Personen dabei waren, Autofelgen aus einem Container in der Max-Ottenstein-Straße zu stehlen. Als die Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-West am Tatort eintrafen, sahen sie, dass die Diebe viele Felgen aus einem Container genommen und über einen Zaun geworfen hatten. In der Nähe der Felgen trafen die Polizisten drei Personen (33, 37, 58, polnisch) an. Nachdem sich der Verdacht gegen sie erhärtet hatte, wurden sie vorläufig festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 33-jährigen und den 58-jährigen Mann. Sie werden dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt, um die Haftfrage zu klären.
Die Kriminalpolizei in Nürnberg hat die weitere Untersuchung übernommen. Der genaue Wert der gestohlenen Felgen wird derzeit noch ermittelt.
Verfasser: Christian Seiler / bl
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Polizeipräsidium Mittelfranken
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HZA-SW: Organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe - Drei Haftbefehle vollstreckt und Vermögensarrest in Höhe von 15 Millionen Euro angeordnet
Schweinfurt / Frankfurt am Main / Rhein-Main-Gebiet (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hauptzollamtes Schweinfurt
In einem Fall von organisierter Schwarzarbeit in der Bauindustrie durchsuchen seit den frühen Morgenstunden knapp 800 Einsatzkräfte zeitgleich 70 Wohn- und Geschäftsräume in insgesamt sieben Bundesländern (mit einem Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet) in einer koordinierten Aktion des Hauptzollamtes Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und vollstreckten Haftbefehle gegen drei Beschuldigte.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine 15-köpfige internationale Tätergruppierung, die angeblich Schwarzgelder für Bauunternehmen generiert haben soll, indem sie eigene und fremde Servicefirmen nutzten. Es wird behauptet, dass gewerbliche Arbeitnehmer systematisch nicht oder nur unvollständig bei den Sozialversicherungsträgern gemeldet wurden. Der Unterschied zwischen dem offiziell gemeldeten Lohn und der tatsächlich erbrachten Arbeitsleistung soll über verdeckte Barzahlungen ("Schwarzlöhne") ausgeglichen worden sein. Der vorläufig berechnete Gesamtschaden durch hinterzogene Steuern und Sozialversicherungsabgaben beläuft sich derzeit auf knapp 28 Millionen Euro.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurden Haftbefehle gegen die Hauptverdächtigen vom zuständigen Amtsgericht Frankfurt am Main erlassen. Zur Sicherung der hinterzogenen Gelder wurde auch ein Vermögensarrest in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro angeordnet.
Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Dokumente und elektronische Datenträger. Die Auswertung des sichergestellten Beweismaterials wird voraussichtlich mehrere Monate dauern.
Die enorme Größe des Falls zeigt sich auch in der Anzahl der Einsatzkräfte: Insgesamt waren bzw. sind 797 Kräfte an den heutigen bundesweiten Maßnahmen beteiligt. Davon entfallen 715 Einsatzkräfte auf die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls, die von 82 Kräften der Zollfahndungsämter, der Steuerfahndung sowie von Polizeibeamten unterstützt wurden bzw. werden. Zudem wurden Spezialeinheiten und Einsatzhunde des Zolls und der Polizei eingesetzt.
Die Ermittlungen dauern an.
Hintergrundinformationen:
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls ermittelt unter anderem gegen schwerwiegende Formen der organisierten Wirtschaftskriminalität, wie den sogenannten Kettenbetrug. Dabei werden Servicefirmen als reine Rechnungsaussteller verwendet. Diese Firmen erbringen keine Bauleistungen, sondern stellen gefälschte Rechnungen aus, um Geldflüsse zu verschleiern und Bargeld für Schwarzlohnzahlungen zu generieren. Dies schadet nicht nur den Sozialkassen erheblich, sondern verfälscht auch den fairen Wettbewerb in der Baubranche.
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Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Pressesprecher
Oberstaatsanwalt Dominik Mies
Tel.: 069/1367-8450
E-Mail: pressestelle@sta-frankfurt.justiz.hessen.de
Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
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Bundespolizeidirektion München: Zug beworfen - Scheiben gesplittert
Schliersee (ost)
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag (27./28. Januar) hat ein Unbekannter am Bahnhof Schliersee vermutlich mit Steinen die Scheiben eines abgestellten Zuges der Bayerischen Oberlandbahn beworfen. Angestellte der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) haben am Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr zwei beschädigte Scheiben an einem Zug am Bahnhof Schliersee gemeldet. Eine Türscheibe und ein Fenster wurden mutwillig auf etwa 0,5 bzw. 1 m² beschädigt. Die Beschädigungen lassen auf Steinwürfe schließen. Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen Sachbeschädigung konzentrieren sich derzeit auf einen Mann, der am Mittwoch an derselben Stelle von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde. Er hatte der BOB per E-Mail angekündigt, Scheiben eines Zuges zu beschädigen.
Personen, die Hinweise zu der Tat geben können oder am Bahnhof Schliersee zwischen dem 27.01. um 17:30 Uhr und dem Dienstag, 28.01. um 05:30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089/5155500 zu melden.
Die beigefügten Bilder der beschädigten Scheiben sowie das Symbolbild können für redaktionelle Zwecke mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
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Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
HZA-N: Schmuggel wird auch sonntags geahndet
Nürnberg (ost)
Bei einer Kontrolleinheit des Hauptzollamts Nürnberg wurden am Sonntag an der A 3 über 4.300 unversteuerte Zigaretten und 48 Liter Spirituosen beschlagnahmt.
Ein Transporter aus Osteuropa wurde zuerst von der Fahndungsgruppe der Verkehrspolizei Erlangen überprüft. Diese fand Zigaretten in Taschen und Tüten im gesamten Fahrzeug, entgegen der Aussagen der Insassen.
Die Zöllner, die daraufhin hinzugezogen wurden, entdeckten außerdem 48 Liter "Hochprozentiges" im Fahrzeug.
Der Alkohol wurde versteuert, die Zigaretten wurden beschlagnahmt und gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Steuerschaden beläuft sich auf über 1.100 Euro.
Zusatzinfo: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist grundsätzlich frei. Für verbrauchsteuerpflichtige Waren gelten jedoch Richtmengen, die noch als privater Verbrauch angesehen werden können. Diese Mengen wurden hier deutlich überschritten.
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Hauptzollamt Nürnberg
Pressesprecherin
Martina Stumpf
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HZA-R: Zollkontrolle auf der A3 bei Regensburg: Verbotener Potenzhonig sichergestellt
Regensburg (ost)
Am 23.01.2026 zogen Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald auf der A3 bei Regensburg einen türkischen LKW aus dem Verkehr.
Der LKW-Fahrer gab an, keine verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren mitzuführen. Im Rahmen der Kontrolle fanden die Zöllner jedoch in der Fahrerkabine drei Gläser mit insgesamt 523 Gramm Potenzhonig.
Der aufgefundene Honig enthielt den Wirkstoff Sildenafil. Dabei handelt es sich um einen verschreibungspflichtigen Arzneistoff, der in Deutschland nicht zugelassen ist. Ein hierfür erforderliches ärztliches Rezept konnte der Fahrer nicht vorlegen. Der Potenzhonig wurde daraufhin sichergestellt.
"Potenzfördernde Produkte mit nicht zugelassenen Wirkstoffen werden häufig im Ausland oder über Online-Plattformen angeboten", erklärt René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg. "Die Einnahme ohne ärztliche Beratung kann erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen."
Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz in Verbindung mit Bannbruch eingeleitet. Nach Abschluss der zoll-rechtlichen Maßnahmen durfte der Fahrer seine Weiterreise fortsetzen.
Dieser Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Aufgriffe ein. Seit Anfang Januar stellte die Kontrolleinheit Verkehrswege bereits fünf Fälle fest, bei denen Potenzhonig oder potenzfördernde Tabletten mitgeführt wurden.
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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
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Feuerwehr Nürnberg: Auch am Tag nach dem heftigen Schneefall weiterhin hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr Nürnberg
Nürnberg (ost)
Sogar am Tag nach den langanhaltenden und starken Schneefällen war die Feuerwehr Nürnberg am Dienstag, 27.02.2026, intensiv mit den Folgen des gestrigen Wetters beschäftigt.
Ein längerer Einsatz im Industriegebiet Schmalau im Norden Nürnbergs musste mit Unterstützung der Höhenrettungsgruppe und des Feuerwehrkrans bewältigt werden. Im Laufe des Tages gab es in Nürnberg zahlreiche Einsätze, bei denen aufgrund umgestürzter Bäume oder der Schneelast gefährliche Situationen beseitigt werden mussten. Ein Baustatiker stellte fest, dass das Dach einer Produktionsfirma im Industriegebiet Schmalau aufgrund der Schneelast akut einsturzgefährdet war. Dies war bereits an dem Durchhängen mehrerer Segmente zwischen den Dachbindern in der Produktionshalle erkennbar. Aufgrund der flachen Dachneigung, einer vorhandenen Photovoltaikanlage und der niedrigeren angrenzenden Hallenkomplexe konnte der schwere Schnee jedoch nicht einfach vom Dach geschoben werden. Daher wurde eine Schuttmulde über dem Hallendach platziert, die von den Einsatzkräften in mühsamer Arbeit mit Schnee gefüllt wurde. Die Feuerwehrleute, die auf dem Dach arbeiteten, wurden durch Sicherungssysteme an zwei Drehleitern vor Absturz geschützt. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten etwa 10 Tonnen Schnee vom Hallendach entfernt werden. Zum Glück blieb weiterer Schneefall am Nachmittag aus.
Neben Einheiten der Feuerwachen 1, 2, 3 und 4 waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Großgründlach und Werderau mit insgesamt 35 Feuerwehrleuten im Einsatz. [SR/PS/TS]
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Feuerwehr Nürnberg
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POL-MFR: (78) Bei Flucht mit Pkw auf Einsatzkräfte geschossen - Tatverdächtige in Weißenburg verunfallt und festgenommen
Weißenburg (ost)
Während einer geplanten Durchsuchung einer Wohnung in Absberg (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) flohen am Dienstagnachmittag (27.01.2026) zwei Männer mit einem Auto. Auf der Fahrt eröffneten sie das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos. Das Fahrzeug verunfallte kurz darauf in Weißenburg, wo die beiden Verdächtigen festgenommen wurden.
Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Aufgrund dieser Informationen waren Kräfte des Spezialeinsatzkommandos angefordert worden.
Vor dem zu durchsuchenden Wohnhaus wurde gegen 17:00 Uhr ein Fahrzeug (Mercedes, A 200 mit niederländischer Zulassung) festgestellt, das von zwei Männern besetzt war. Als das Auto kontrolliert werden sollte, flüchtete das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Pfofeld. Aus dem flüchtenden Auto wurden erstmals Schüsse in Richtung des Polizeifahrzeugs abgegeben.
Die weitere Flucht, teilweise mit einer Geschwindigkeit (innerorts) von weit über 100 km/h, führte - unter Einsatz eines Polizeihubschraubers - über die Orte Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis zum Ortseingang von Weißenburg.
Am Kreisverkehr (Emetzheimer Straße) verunglückte das Fluchtfahrzeug und stieß mit einem weiteren, unbeteiligten Auto zusammen. Spezialeinsatzkräfte schossen zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs wurden eingeklemmt und später befreit und festgenommen.
Die beiden Insassen des Mercedes waren zwei Männer (türkisch) im Alter von 23 und 24 Jahren. Beide zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst in Begleitung der Polizei ins Krankenhaus gebracht.
Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen, die ärztlich behandelt werden mussten. Die Insassen des unbeteiligten Autos wurden nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen nicht schwer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Am Polizeifahrzeug wurde ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube festgestellt (aktueller Stand).
Nachdem der Mercedes geflohen war, wurde das Anwesen in Absberg von Beamten überwacht. Als kurz darauf eine männliche Person (30, türkisch) das Haus verlassen wollte, wurde sie festgenommen. Dabei erlitt der 30-Jährige eine Kopfplatzwunde. Im weiteren Verlauf des Einsatzes durchsuchten Spezialeinsatzkräfte das Haus, in dem sich keine weiteren Personen befanden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine vierte Person auf der Flucht befand, wurde der Bereich um das Haus bis etwa 23:00 Uhr unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und eines Personensuchhunds erfolglos abgesucht.
Derzeit führen Beamte der Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Anwesen in Absberg und am Fluchtfahrzeug durch.
Die Staatsanwaltschaft stellte einen Haftantrag gegen den Beifahrer des Fluchtfahrzeugs (24) wegen versuchten Mordes und gegen den Fahrer (23) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Ansbach in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Ansbach durchgeführt. Es wird auch untersucht, inwieweit die Verdächtigen in gewaltbereite Gruppen eingebunden sind.
Personen, die während der Flucht auf der genannten Strecke gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Erstellt von: Michael Konrad
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