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Ansbach: Personenkontrolle führt zu Drogenfund

Beamte fanden Ecstasy-Tabletten bei einem 20-jährigen Deutschen am Ansbacher Bahnhof. Eine Wohnungsdurchsuchung förderte weitere Betäubungsmittel zu Tage.

Foto: Depositphotos

Ansbach (ost)

Während einer Überprüfung einer Person am Bahnhof Ansbach entdeckten Beamte der Polizeiinspektion Ansbach am Dienstagmorgen (20.01.2026) mehrere Ecstasy-Tabletten. Bei einer nachfolgenden Durchsuchung der Wohnung des 20-jährigen Deutschen wurden zahlreiche weitere Drogen gefunden.

Ein Polizeiteam der Polizeiinspektion Ansbach führte gegen den 20-Jährigen kurz vor 10:00 Uhr eine Personenkontrolle im Bereich des Bahnhofs durch. Während der Kontrolle fanden die Beamten bei dem Mann mehrere Ecstasy-Tabletten. Daraufhin wurde er vorübergehend festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach durchsuchten die Polizisten anschließend die Wohnung des jungen Mannes. Dabei stellten sie verschiedene Betäubungsmittel sicher – darunter Marihuana, Ecstasy und Substanzen, die unter das Antidopinggesetz fallen.

Alle Substanzen wurden vor Ort beschlagnahmt. Gegen den 20-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Antidopinggesetz ein.

Verfasst von: Marc Siegl

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen niedriger. Im Jahr 2023 wurden in Bayern insgesamt 50746 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 46959 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 40924, wobei 35301 männliche Verdächtige und 5623 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15083. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 50012 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 46698 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 41572, wobei 35704 männliche Verdächtige und 5868 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen belief sich auf 13630. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenkriminalität registriert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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