Unbekannter Täter überzeugt Frau zu Kryptowährungs-Investment, bricht dann den Kontakt ab. Polizei gibt Tipps zur Prävention.
Augsburg: Polizei warnt vor Betrugsmasche „Cybertrading“

Augsburg (ost)
Augsburg – Zwischen Ende Oktober 2025 und Ende Dezember 2025 wurde eine 32-jährige Frau Opfer eines Anlagebetrugs.
Ein Unbekannter kontaktierte die Frau über eine Dating-App. Schon in den ersten Unterhaltungen sprach der Täter über die Option, in Kryptowährungen zu investieren. Durch diese Gespräche konnte der Unbekannte die Frau von einer Investition überzeugen.
Um zu investieren, nahm die Frau einen Kredit im niedrigen fünfstelligen Bereich auf und überwies das Geld an den Unbekannten. Danach brach dieser den Kontakt ab.
Im Jahr 2025 startete das Polizeipräsidium Schwaben Nord die Präventionskampagne #AHA gegen Cyberkriminalität.
Die Polizei möchte Bürgerinnen und Bürger vor Online-Straftaten schützen und gibt folgende Ratschläge: Seien Sie aufmerksam, wenn: – Ihnen hohe Gewinne bei geringem Risiko versprochen werden. – Vor einer bestimmten Website im Internet gewarnt wird. – Der „Broker“ / „Account-Manager“ Sie anruft, Sie ihn jedoch nicht unter seiner Nummer erreichen können. – Ihr Konto (angeblich) enorme Gewinne aufweist. – Sie aufgefordert werden, immer mehr Geld zu investieren. – Sie gebeten werden, Fernzugriff auf Ihren PC zu gewähren (Remote-Software). So schützen Sie sich: – Überprüfen Sie die Handelsplattform, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen. – Senden Sie niemals Geld an Unbekannte. – Erlauben Sie niemals Fernzugriff (Remote-Software) auf Ihrem Gerät. – Ist der Dienstleister nicht bei www.bafin.de registriert? Seien Sie vorsichtig! – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links: https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/091980/index.html https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/298105-warnsignal-bei-anlagebetrug-traumhafte-renditen/
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15889 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 16397 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 auf 5737. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3974 auf 4098, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 2795 konstant blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1173 auf 1303 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 1266 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.889 | 16.397 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.068 | 5.737 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.974 | 4.098 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.801 | 2.795 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.173 | 1.303 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.276 | 1.266 |
Quelle: Bundeskriminalamt








