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Fürth: Warnhinweis vor Anrufen von vermeintlichen Ärzten

Polizei warnt vor Betrugsmasche mit teurer Behandlung bei vermeintlicher Krebserkrankung. Ermittlungen laufen, Verhaltenstipps werden gegeben.

Foto: unsplash

Nürnberg (ost)

In den vergangenen Wochen wurden in Mittelfranken zahlreiche Anrufe von vermeintlichen Medizinern aus verschiedenen Krankenhäusern gemeldet. Diese Vorfälle veranlassen dazu, entsprechende Präventionshinweise zu geben.

Im November erhielt eine ältere Dame aus Fürth einen Anruf von einer angeblichen Ärztin eines bekannten Krankenhauses. Durch Ausnutzung des Schockmoments, geschickte Gesprächsführung und ein vorgetäuschtes Gespräch mit dem Bruder überzeugte sie die Seniorin davon, dass ihr Bruder an einer schweren, tödlichen Krebserkrankung leidet, die durch eine teure Behandlung geheilt oder sein Leben um viele Jahre verlängert werden könnte. Dafür müsse die Therapie jedoch sofort beginnen. Das lebensrettende Medikament müsse sofort in bar bezahlt und an einen Abholer übergeben werden. Der geforderte Betrag belief sich auf etwa 100.000 Euro. Später übergab das Opfer ihren Goldschmuck, Goldmünzen und Bargeld an den unbekannten Abholer.

In solchen Fällen ermittelt das Fachkommissariat für Trickbetrug bei der Kriminalpolizei Nürnberg. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Kriminellen, die das Vertrauen der Bürger in bestimmte Berufsgruppen, wie zum Beispiel Ärzte, ausnutzen, um hauptsächlich an das Geld älterer Personen zu gelangen.

Die Polizei gibt folgende Verhaltenstipps:

Verfasst von: Michael Sebald / mc

Quelle: Presseportal

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