Bundespolizei nimmt gesuchten Rumänen fest. Der Mann verbrachte die Silvesternacht im Gefängnis, da er Justizschulden von rund 2.900 Euro nicht zahlen konnte.
München: Silvester im Gefängnis

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ost)
Am Mittwoch (31. Dezember) wurde ein rumänischer Mann von der Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn festgenommen, da er seine Justizschulden in Höhe von etwa 2.900 Euro nicht begleichen konnte. Aus diesem Grund verbrachte er nicht nur die Silvesternacht im Gefängnis.
Die Bundespolizei überprüfte am frühen Mittwochmorgen auf der A93 die Passagiere eines Fernreisebusses. Bei der Kontrolle der Daten eines rumänischen Staatsbürgers wurde der Fahndungscomputer aktiv. Der 55-jährige Mann war Ende 2023 vom Landgericht Landshut wegen Körperverletzung verurteilt worden. Es stand noch ein Betrag von knapp 2.900 Euro aus Geldstrafe und Verfahrenskosten aus. Da er nicht über die finanziellen Mittel verfügte, musste er die Ersatzhaft in der Haftanstalt Bernau antreten und wird dort die ersten sechs Wochen des neuen Jahres verbringen. Die Rosenheimer Bundespolizei informierte auch die italienische Justiz, die ebenfalls nach ihm sucht, über seine „neue Adresse“.
Quelle: Presseportal








