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Nürnberg: Graffitisprayer festgenommen

Zwei Männer besprühten U-Bahn-Zug in Nürnberg. Polizei nahm sie auf frischer Tat fest.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (25.01.2026) haben zwei Männer einen U-Bahn-Zug im südlichen Teil von Nürnberg besprüht. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd haben die Verdächtigen auf frischer Tat festgenommen.

Um 00:50 Uhr hat die VAG gemeldet, dass zwei Personen an der U-Bahn-Station Messe gesehen wurden, die offensichtlich einen auf dem Abstellgleis abgestellten U-Bahn-Zug besprühten. Danach sind die Männer in Richtung Neuselsbrunn über die Otto-Bärenreuther Straße geflohen.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Verdächtigen (26, 34, polnisch) festgenommen werden.

Weil beide keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, hat die Staatsanwaltschaft die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten angeordnet. Außerdem haben die Beamten eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine DNA-Entnahme bei den Beschuldigten durchgeführt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer freigelassen.

Verfasst von: Janine Mendel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 470 Fälle registriert wurden, vergleichsweise niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 448, wobei 390 Männer, 58 Frauen und wiederum 185 Nicht-Deutsche verdächtigt wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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