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Nürnberg: Verkehrsteilnehmer genötigt, Polizei sucht Zeugen für Vorfall auf Frankenschnellweg

Die Verkehrspolizei Nürnberg sucht Zeugen für einen Vorfall, bei dem ein BMW-Fahrer mehrere Fahrzeuge genötigt und zu schnell gefahren ist.

Foto: unsplash

Nürnberg / Fürth / Erlangen (ost)

Am Dienstagabend, den 02.12.2025, wurde ein BMW auf dem Frankenschnellweg von der Verkehrspolizei Nürnberg gestoppt, nachdem er mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge genötigt hatte, indem er dicht auffuhr und die Lichthupe betätigte, und außerdem viel zu schnell fuhr. Die Polizei bittet nun die Geschädigten und andere Zeugen, sich zu melden.

Um 18:25 Uhr war eine zivile Streife der Verkehrspolizei Nürnberg auf dem Frankenschnellweg (A 73) zwischen den Anschlussstellen Fürth-Poppenreuth und Erlangen-Eltersdorf unterwegs. Dabei fiel den Beamten ein BMW auf, der sehr nah an das vorausfahrende Auto heranfuhr und es durch wiederholtes Betätigen der Lichthupe bedrängte. Auf dem weiteren Weg setzte der BMW-Fahrer dieses Verhalten gegenüber zwei weiteren Verkehrsteilnehmern fort.

Während ihrer Beobachtungen führten die Polizisten eine Geschwindigkeitsmessung durch und stellten fest, dass der BMW mit 136 km/h unterwegs war, obwohl nur 80 km/h erlaubt waren. Die Einsatzkräfte stoppten daraufhin das Fahrzeug. Der 19-jährige deutsche Fahrer, der sich noch in der Probezeit befindet, muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr strafrechtlich verantworten.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die das Verhalten des 19-jährigen Fahrers beobachtet haben, sowie die geschädigten Autofahrer, die durch den schwarzen BMW genötigt wurden, sich unter der Rufnummer 0911 6583 – 1530 bei der Verkehrspolizei Nürnberg zu melden.

Verfasst von: Christian Seiler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 37.412 innerorts (9,62%), 20.411 außerorts (5,25%) und 5.035 auf Autobahnen (1,29%). Die Anzahl der Getöteten betrug 499, während 9.257 Personen schwer verletzt wurden und 53.102 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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