Ein ruhiges Wochenende für die Feuerwehr München mit spektakulärer Hubschrauberlandung und Verkehrsunfall auf der Autobahn.
Schwabing-Freimann: Feuerwehr München Wochenendrückblick

München (ost)
Die Feuerwehr München hatte ein vergleichsweise ruhiges Wochenende. Zum Glück gab es bei den Einsätzen keine schwer verletzten Personen.
Freitag, 23. Januar 2026; 18.37 Uhr – Ungewöhnliche Parkplatzwahl Goetheplatz (Innenstadt)
Die Landung eines Hubschraubers mitten in der Landeshauptstadt sorgte für viel Aufsehen. Dafür musste eine Kreuzung vorübergehend komplett gesperrt werden.
Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph München“ musste am Freitagabend eine Person in ein Münchner Krankenhaus bringen. Da die Zielklinik keinen eigenen Landeplatz hatte, musste die nächstgelegene Kreuzung als „Parkmöglichkeit“ dienen. Die Feuerwehr München – unterstützt von der Polizei – und der Rettungsdienst wurden zur Absicherung hinzugezogen. Wenige Minuten nach dem Alarm war der Goetheplatz bereits vollständig gesperrt, um eine reibungslose Rettung sicherzustellen. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen. Da es schnell gehen musste und die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden sollten, lief der Ablauf nach der Hubschrauberlandung routiniert und zügig. Nach Übergabe des Patienten an den bodengebundenen Rettungsdienst konnte die Sperrung bereits nach etwa zehn Minuten aufgehoben werden.
Die Sperrung führte zu keinen größeren Einschränkungen.
Samstag, 24. Januar 2026; 23.43 Uhr – Verkehrsunfall auf Autobahn A 9 (Schwabing-Freimann)
Bei einem Auffahrunfall auf dem Beschleunigungsstreifen in Richtung Nürnberg wurden zwei Personen verletzt und drei Fahrzeuge beschädigt.
Aus unbekannten Gründen kollidierten drei PKWs an der Anschlussstelle München-Schwabing miteinander. Im vordersten Fahrzeug, einem BMW X1, befanden sich eine Frau und ein Mann, die beide unverletzt blieben. Im mittleren Fahrzeug, einem VW Up, wurden eine Frau und ein Mann leicht verletzt, ein weiterer Mann blieb unverletzt. Die Fahrerin im letzten Fahrzeug, einem BMW, blieb unverletzt. Nachdem die Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert hatte, übernahmen die Einsatzkräfte die medizinische Erstversorgung und Betreuung der Beteiligten. Die Verletzten wurden in Münchner Krankenhäuser gebracht. Zwei weitere Personen wurden auf eigenen Wunsch zur Abklärung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.
Nach Übergabe der Verkehrsabsicherung an die Polizei konnte der Einsatz für 25 Feuerwehrleute nach etwa 45 Minuten beendet werden.
Zur genauen Ursache und Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(pes)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Unfälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% ausmacht. Die meisten Unfälle (84,81%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








