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Bremen: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 29.12.2025

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bremen vom 29.12.2025

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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29.12.2025 – 16:17

FW-HB: Eine Nacht wie keine andere - Silvester aus Sicht von Feuerwehr und Rettungsdienst

Bremen (ost)

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst werden voraussichtlich erneut mit einem stark erhöhten Notrufaufkommen und zahlreichen Brand- und Notfallrettungseinsätzen in der Silvesternacht konfrontiert sein. Das Risiko für Verletzungen und Brände steigt in der Nacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026, insbesondere durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern.

Die Ursache für die Einsätze in der Silvesternacht in Bezug auf Brandbekämpfung liegt oft im unsachgemäßen Gebrauch von Pyrotechnik. Die Konsequenzen reichen von kleinen Bränden, beispielsweise an Abfallbehältern, bis hin zu umfangreichen Gebäudebränden. Zudem kann Rauchentwicklung in oder an Gebäuden zur Auslösung von Brandmeldeanlagen führen.

Auch der Rettungsdienst sieht sich in der Silvesternacht regelmäßig mit typischen Verletzungsmustern konfrontiert, die mit Feuerwerkskörpern in Verbindung stehen. Dazu gehören Verbrennungen, Augen- und Gehörverletzungen sowie in schweren Fällen Amputationen an Fingern. Alkoholisierung und körperliche Auseinandersetzungen führen leider auch zu einem erhöhten Einsatzaufkommen.

Es ist von größter Bedeutung, Feuerwerkskörper vorsichtig zu handhaben! Die Feuerwehr Bremen hat wertvolle Informationen dazu zusammengefasst: https://www.feuerwehr.bremen.de/buergerinfo/adventszeit-und-silvesterfeuerwerk-20569

Um die erwartete Mehrbelastung bewältigen und auf besondere Einsatzlagen kurzfristig reagieren zu können, ergreift die Feuerwehr Bremen verschiedene organisatorische Maßnahmen. Dazu zählen eine personelle Verstärkung der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, der zusätzliche Einsatz einer Einheit aus Auszubildenden der Berufsfeuerwehr, ein weiterer Führungsdienst sowie die Einrichtung einer lokalen Feuerwehreinsatzleitung.

Auch der Stadtbremische Rettungsdienst hat die Bereitstellung der Einsatzmittel erhöht.

Die Freiwilligen Feuerwehren zeigen erneut ein besonderes Engagement: Zwölf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren sind an ihren Standorten einsatzbereit, die weiteren sieben Einheiten können extern alarmiert werden. "Das ist wirklich bemerkenswert: Hunderte ehrenamtliche Einsatzkräfte verzichten auf private Feiern und stellen ihre Einsatzbereitschaft sicher.", betont Michael Siemers, der als Direktionsdienst der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Bremen in der Silvesternacht im Dienst ist.

Zur Silvesterbereitschaft der Feuerwehr gehört auch die Brandsicherheitswache im Bremer Rathaus. Vier Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stehen für mehrere Stunden bereit, um im Falle eines Brandereignisses im UNESCO-Welterbe sofort eingreifen zu können.

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr Bremen erneut auf die geltenden Feuerwerksverbotszonen in der Bremer Innenstadt hin: https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/feuerwerksverbotszonen-im-land-bremen-zu-silvester-2025-479239?asl=bremen02.c.732.de#:~:text=Die%20Gewerbeaufsicht%20des%20Landes%20Bremen,bis%201%20Uhr%2C%20zu%20z%C3%BCnden.

Die Feuerwehr Bremen wünscht allen Bremerinnen und Bremern einen sicheren und gelungenen Jahreswechsel. Gleichzeitig gilt der ausdrückliche Dank allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Bremen sowie den Mitarbeitenden in den Leitstellen, die auch in dieser Nacht für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

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29.12.2025 – 13:20

BPOL-HB: Dank reaktionsschnellem ICE-Lokführer kommt unbekannter Flaschensammler am Heiligen Abend mit dem Leben davon - nur einen Tag später identifiziert ihn ein Super-Recognizer der Bundespolizei.

Bremen (ost)

Bremen, 24.12.2025 / 18:45 Uhr

Der Zug mit der Nummer ICE 1576 von Karlsruhe nach Bremen war auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Als der Zug in Gleis 6 einfuhr, sah der Lokführer eine Person auf den Gleisen und bremste sofort den Zug ab. Dadurch konnte er den Zug so stark verlangsamen, dass die Person sich noch rechtzeitig in der Mitte des Bahnsteigs vor einem drohenden Unfall retten konnte. Die Passagiere im ICE wurden durch die Notbremsung nicht verletzt. Der Mann rannte vom Bahnsteig weg.

Die Bundespolizei konnte durch die Auswertung der Videoaufnahmen feststellen, dass der unbekannte Mann etwa fünf Sekunden vor der Ankunft des Zuges auf die Gleise gegangen war. Offenbar wollte er Pfandflaschen sammeln und überlebte nur dank der schnellen Reaktion des Lokführers.

Ein Super-Erkennungsdienst der Bundespolizei identifizierte den Mann auf den Videoaufnahmen des Vorfalls und konnte ihn weniger als 24 Stunden später in der Eingangshalle des Bremer Hauptbahnhofs wiedererkennen. Es handelte sich um einen 27-jährigen Ukrainer, dessen Identität die Bundespolizei durch den Abgleich mit Fingerabdrücken zweifelsfrei feststellen konnte. Der Mann, der in Bremen lebt, gab zu, in den Bahnbetrieb eingegriffen zu haben.

Die Bundespolizei Bremen warnt alle Reisenden davor, sich durch das Betreten von Gleisen in Lebensgefahr zu begeben. Sollte Ihnen persönliches Eigentum wie Ihr Smartphone auf die Gleise fallen, betreten Sie die Gleise bitte niemals selbst. Es besteht immer akute Lebensgefahr im Gleisbereich während des Zugbetriebs! Informieren Sie stattdessen das Bahnpersonal oder die Bundespolizei, die Ihr Eigentum unter sicheren Bedingungen zurückholen werden.

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Bundespolizeiinspektion Bremen
Pressesprecher
Simon Gruhl
Telefon: 0421 16299 - 6101
Mobil: 0172 - 34 67 750
E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
X @bpol_nord

29.12.2025 – 11:44

POL-Bremerhaven: Duo klaut Alkohol: Polizei nimmt einen der Tatverdächtigen fest

Bremerhaven (ost)

In einem Supermarkt in Bremerhaven-Leherheide ereignete sich am Samstagnachmittag, dem 27. Dezember, gegen 17.20 Uhr ein Diebstahl durch zwei Personen. Die Mitarbeiter des Ladens hielten einen widerspenstigen Verdächtigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor dem Geschäft fest, während seine vermeintliche Komplizin entkam.

Nach den bisherigen Informationen hatte der Mann an der Selbstbedienungskasse nur zwei Flaschen Bier bezahlt. Gleichzeitig passierte eine Frau mit einer vollen Einkaufstasche den Kassenbereich und löste den Alarm aus. Beim Versuch, sie aufzuhalten, stieß die Verdächtige eine 24-jährige Angestellte zur Seite und flüchtete zunächst.

Später übergab die Flüchtige die Einkaufstasche und ihren Mantel an ihren 46-jährigen vermuteten Komplizen, der dann von den Mitarbeitern bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Identität der flüchtigen Frau konnte später anhand eines im Mantel gefundenen Ausweises festgestellt werden.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der festgenommene Bremerhavener in Polizeigewahrsam genommen. Die Beute blieb im Geschäft.

Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischen Diebstahls.

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Polizei Bremerhaven
Pressestelle
Telefon: 0471 / 953-1403
E-Mail: presse@polizei.bremerhaven.de
https://www.polizei.bremerhaven.de/

29.12.2025 – 11:25

POL-HB: Nr.: 0847--Polizei Bremen informiert zur Silvesternacht--

Bremen (ost)

Die Polizei in Bremen bereitet sich intensiv auf die bevorstehende Silvesternacht vor und wird mit einer erhöhten Anzahl von Einsatzkräften in der Stadt präsent sein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen und gesetzlichen Bestimmungen, um einen sicheren und friedlichen Jahreswechsel für alle zu gewährleisten.

Verbot von Feuerwerkskörpern und Mitführverboten

Ähnlich wie in den vergangenen Jahren gelten Verbote für Feuerwerkskörper und Raketen an verschiedenen zentralen Orten: rund um das Rathaus, im Schnoor, auf der Teerhofbrücke und an der Schlachte. Es ist außerdem untersagt, Feuerwerkskörper auf der Teerhofbrücke und an der Schlachte mitzuführen.

Eigensicherung und Überwachung durch Videos

Die Polizei Bremen wird die Situation für die Silvesternacht fortlaufend bewerten. Derzeit liegen keine konkreten Hinweise auf eine Bedrohung für die Stadtgemeinde Bremen vor. Dennoch hat die Sicherheit der Einsatzkräfte oberste Priorität. Zur Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten sind unter anderem der Einsatz von Bodycams und eine gezielte Videoüberwachung geplant. In den vergangenen Jahren kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte, teilweise unter Verwendung von Feuerwerkskörpern. Solche Vorfälle werden konsequent verfolgt.

Gesetzliche Regelungen für Feuerwerk

Das Zünden von Feuerwerk ist grundsätzlich am 31. Dezember von 18 Uhr bis zum 1. Januar um 1 Uhr erlaubt, mit Ausnahme der ausgewiesenen Verbotszonen. Es gelten auch folgende Einschränkungen: Verbot in der Nähe von Krankenhäusern, Kinder- und Seniorenheimen, Kirchen sowie rund um den Flughafen Bremen. Ein Mindestabstand von 150 Metern zu Tankstellen, Tanklagern, Reet- und Fachwerkhäusern ist einzuhalten. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Gefahren durch selbstgemachtes Feuerwerk

Die Polizei warnt dringend vor der Herstellung von Feuerwerkskörpern. Selbstgebaute Silvesterböller sind extrem gefährlich und können bereits bei geringer mechanischer oder thermischer Einwirkung explodieren. Neben schweren Verletzungen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen: Selbstgebaute Sprengsätze fallen unter das Waffengesetz oder das Sprengstoffgesetz und können Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

Schreckschuss- und Anscheinswaffen

Der Umgang mit Schreckschuss- und Anscheinswaffen ist ebenfalls verboten. Diese täuschend echt aussehenden Waffen können zu gefährlichen Situationen führen und hohe Bußgelder sowie Einsatzkosten nach sich ziehen.

Die Polizei Bremen ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Vernunft walten zu lassen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, um durch umsichtiges Verhalten zu einem sicheren Jahreswechsel beizutragen. Wir wünschen allen einen guten und friedlichen Start ins neue Jahr!

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Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114
Fax: 0421/362-3749
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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