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Aurich: Frontalkollision zweier Autos

Feuerwehr transportiert Schulkinder nach Unfall mit Linienbus

Foto: M. Campen
Foto: Presseportal.de

Aurich-Wiesens (ost)

Am Freitagmorgen kollidierten zwei Fahrzeuge frontal auf der Brockzeteler Straße im Einmündungsbereich des Fenneweg. Die Fahrer der Autos wurden bei dem Zusammenstoß verletzt, waren jedoch nicht eingeklemmt. Da Rauch aus einem der Fahrzeuge aufstieg, wurde neben Rettungsdienst und Polizei auch die Feuerwehr Wiesens zur Unfallstelle entsandt. Die Einsatzkräfte waren innerhalb weniger Minuten vor Ort und übernahmen die Erstversorgung der Fahrer, bis die Sanitäter eintrafen. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt und der Einsatzort mit Unterstützung der Feuerwehr Aurich abgesichert und beleuchtet.

Obwohl es sich bei dem wahrgenommenen Rauch aus einem der Motorräume nur um Dampf handelte, wurden vorsichtshalber die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt. Nachdem die Verletzten in Rettungswagen zum Krankenhaus gebracht wurden, konnte die Vollsperrung auf einseitigen Verkehrsfluss reduziert werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und von der Kreisstraßenmeisterei aufgenommen. Beide Autos wurden schließlich von Abschleppfahrzeugen geborgen. Die Fahrbahn war nach etwa zwei Stunden wieder frei.

Aufgrund der Vollsperrung versuchte ein Linienbus während des Einsatzes, über den Westermoorweg auszuweichen. In der Dunkelheit und bei feuchtem Wetter geriet der Fahrer in eine Sackgasse und versuchte zu wenden. Dabei geriet das Fahrzeug auf einen unbefestigten Seitenstreifen und blieb stecken. Polizeibeamte, die in der Nähe der Einsatzstelle waren, riefen Feuerwehrkräfte zur Hilfe. Die sechs Kinder im Bus wurden mit dem Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Wiesens zur örtlichen Grundschule gebracht. Der Bus wurde später von einem Bergungsunternehmen befreit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32471 Unfälle mit Personenschaden, was 15.34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.02% der Gesamtzahl aus, was 4271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1665 Fällen oder 0.79% vertreten. Der Großteil der Unfälle (81.86%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173330. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24125 Unfälle (11.39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13995 Unfälle (6.61%) und auf Autobahnen 3672 Unfälle (1.73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 423 Getötete, 5122 Schwerverletzte und 36247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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