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Bovenden: Betrunken Unfall gebaut

Ein 50-jähriger Mann verursachte betrunken einen Unfall auf der B3 bei Nörten-Hardenberg. Er hatte 3,4 Promille und keine Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Northeim (ost)

Nörten-Hardenberg, Bundesstraße 3, Sonntag, 21.12.2025, 18.55 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (Wol)

Am Sonntag um 18.55 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann aus Neustadt am Rübenberge mit seinem Auto auf der B3 von Bovenden in Richtung Nörten-Hardenberg. Er gab an, dass er kurz vor Nörten-Hardenberg sein Mobiltelefon benutzte und dadurch eine Kurve übersah, wodurch er von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum im Straßengraben prallte.

Nachdem der Rettungsdienst und die Feuerwehr am Unfallort eintrafen, kam auch eine Streife der Polizei Göttingen hinzu. Aufgrund von Alkoholgeruch wurde beim Fahrer ein freiwilliger Test durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 3,4 Promille. Zudem ergab sich der Verdacht auf Urkundenfälschung, da das Fahrzeug mit luxemburgischen Kennzeichen versehen war, die bei einer polizeilichen Abfrage keine Ergebnisse lieferten. Der Mann behauptete, das Auto am selben Tag in Göttingen gekauft zu haben. Die Kennzeichen wurden beschlagnahmt.

Die Polizei Northeim konnte keine Fahrerlaubnis bei dem 50-Jährigen finden, obwohl er angab, im Besitz einer solchen zu sein. Eine interne polizeiliche Überprüfung ergab jedoch, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Der Mann verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde.

Das Fahrzeug war stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit, daher musste ein Abschleppunternehmen zur Bergung gerufen werden. Während der Unfallaufnahme musste die Straße teilweise gesperrt werden. Die Schäden werden auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Gegen den Mann wurden drei Strafverfahren eingeleitet (Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum und Verdacht auf Urkundenfälschung).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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