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Erlangen: Falsche Polizeibeamte auf der A2

Betrüger gaben sich als Polizei aus, versuchten Bargeld zu erlangen. Fahndung läuft, Polizei warnt vor Vorgehen.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Braunschweig, 20./21.12.2025, 20:00 – 00:30 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben sich in der Region Braunschweig Betrüger in zwei Fällen als Polizeibeamte ausgegeben. Die beiden Männer waren in einem schwarzen Mazda mit deutschen Kennzeichen unterwegs und versuchten, auf dem Autohof Lehre/Wendhausen und auf der Autobahn Fahrzeuge anzuhalten, um Bargeld zu erlangen.

Um 20:30 Uhr haben die Betrüger eine Polizeikontrolle eines polnischen Lastwagens auf dem Autohof Lehre-Wendhausen vorgetäuscht. Die Kontrolle wurde nur von einer Person durchgeführt. Der falsche Polizeibeamte hat sich mit einem Dienstausweis ausgewiesen und den Lastwagenfahrer aufgefordert, sich ebenfalls zu identifizieren. Anschließend wurde der Fahrer nach dem mitgeführten Bargeld gefragt. Nachdem ein niedriger dreistelliger Betrag genannt wurde, haben die Täter von ihrem Vorhaben abgelassen und den Parkplatz verlassen.

Um 00:20 Uhr haben die Betrüger versucht, auf der A2 in Richtung Hannover einen fahrenden Transporter anzuhalten. Der Beifahrer hat durch die Heckscheibe des Mazda mit einer Taschenlampe signalisiert, dass der Transporter stoppen soll. Der Mazda hatte keine Signalanlage oder blaues Blinklicht. Der Transporterfahrer hat daraufhin am Seitenstreifen angehalten und wurde vom Betrüger in englischer Sprache nach seinem Ausweis und der Höhe des mitgeführten Bargeldes gefragt. Nachdem ein mittlerer vierstelliger Betrag genannt wurde, sollte das Bargeld an den falschen Polizeibeamten übergeben werden. Der Fahrer hat dies jedoch verweigert und seine Fahrt fortgesetzt. Daraufhin hat der Mazda den Transporter ausgebremst und den Weg versperrt. Erst als der Transporter die nächste Rastanlage angefahren hat, ist der Mazda nicht mehr gefolgt.

Der Mann, der die Kontrolle durchgeführt hat, sprach ausschließlich Englisch, trug schwarze Kleidung, eine schwarze Jacke mit der Aufschrift „POLIZEI“ und einem Wappen in der Mitte der Brust. Zudem hatte er ein schwarzes und grünes Funkgerät dabei. Er und der Mazda-Fahrer wurden auf 30 Jahre geschätzt. Beide Männer hatten schwarze kurze Haare, eine schlanke Statur und waren etwa 1,70 m groß.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen auf der A2 und anliegenden Parkplätzen/Autohöfen waren erfolglos. Gegen die beiden unbekannten Täter wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Die Polizei fordert niemals ohne Grund die Herausgabe von Bargeld. Im Falle einer Kontrolle durch nicht uniformierte Polizeibeamte können Sie bei Zweifeln an deren Echtheit immer die 110 wählen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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