Polizei Hannover ahndet zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße auf dem Bremer Damm. Ein 38-Jähriger fuhr 47 km/h über erlaubter Geschwindigkeit und erhält Geldstrafe und Fahrverbot.
Geschwindigkeitskontrollen der Polizei Hannover

Hannover (ost)
Während einer Geschwindigkeitskontrolle auf dem Bremer Damm (Hannover-Nordstadt) hat die Polizei Hannover am 16.01.2026 zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Über 30 Verstöße wurden während einer zweistündigen Kontrolle erfasst.
Früh am Morgen des 16.01.2026 überprüfte die spezialisierte Verfügungseinheit der Polizei Hannover auf dem Bremer Damm in Richtung Bundesstraße (B) 6 mehrere Fahrzeuge. Das Ziel der Kontrolle war die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.
Ein 38-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz fuhr mit 47 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, was 80% schneller als erlaubt ist. Er wird mit einer Geldstrafe von 320 Euro und einem Fahrverbot von einem Monat belegt.
In 16 Fällen wurde die Höchstgeschwindigkeit um bis zu 25 km/h überschritten. Die betroffenen Fahrer müssen mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Euro rechnen. 13 weitere Autofahrer überschritten die Geschwindigkeit um 26-40 km/h. Auch sie müssen mit einem Bußgeld und möglicherweise einem Fahrverbot rechnen. Zudem wurden zwei Verstöße wegen verbotswidrigen Überholens auf dem rechten Fahrstreifen als Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.
Im Jahr 2024 waren Geschwindigkeitsüberschreitungen für mehr als ein Viertel der tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich. Daher sind regelmäßige Kontrollen der Polizei Hannover ein wichtiger Bestandteil der Unfallprävention.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% der Gesamtzahl ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








