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Glatte-Unfälle im Landkreis Oldenburg

Mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von winterlichen Straßenverhältnissen mit insgesamt 7 verletzten Personen und hohem Sachschaden.

Foto: unsplash

Delmenhorst (ost)

Während des Zeitraums von Montag, dem 26. Januar 2026, gegen 05:00 Uhr bis Dienstag, dem 27. Januar 2026, gegen 06:00 Uhr ereigneten sich im gesamten Landkreis Oldenburg mehrere Verkehrsunfälle, die direkt mit den winterlichen Straßenverhältnissen zusammenhängen.

Am Montag, dem 26. Januar 2026, gegen 06:30 Uhr, ereignete sich in Wildeshausen auf der Delmenhorster Straße ein Glätteunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Ein 30-jähriger Oldenburger war mit seinem Seat auf der Delmenhorster Straße in Richtung Stadtzentrum unterwegs, als er aufgrund der schneebedeckten Straße in einer leichten Rechtskurve in den Gegenverkehr geriet und dort mit einem Mercedes zusammenstieß. Im Mercedes saßen eine 37-jährige und ein 38-jähriger. Durch den Zusammenstoß erlitten die beiden Wildeshauser leichte Verletzungen.

Nach dem Unfall waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf 20.000 Euro geschätzt.

Um 07:40 Uhr kam es in Hude auf der Langenberger Straße zu einem Zusammenstoß zwischen drei Autos, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.

Ein 31-jähriger Huder fuhr mit seinem Seat, vermutlich aus Unachtsamkeit, auf die vor ihm haltende 58-jährige Bernerin auf. Die 58-jährige wurde daraufhin mit ihrem VW in den Gegenverkehr geschoben, wo sie mit einer entgegenkommenden 45-jährigen Bernerin kollidierte.

Sowohl die 58-jährige als auch die 45-jährige in ihrem Kia erlitten leichte Verletzungen. Der VW und der Kia waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Insgesamt entstand ein Schaden von 15.000 Euro.

In Hude kam um 09:45 Uhr ein 25-jähriger Fahrer in seinem Renault auf der Nordenholzer Straße aufgrund von Glätte von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der junge Mann war auf dem Weg zur Langenberger Straße.

Der Autofahrer wurde verletzt, woraufhin er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, um weitere Untersuchungen und Behandlungen durchzuführen.

Am nicht mehr fahrbereiten Renault entstand ein Sachschaden von 2.500 Euro.

In Prinzhöfte ereignete sich gegen 11:55 Uhr auf der Straße Zur Großen Höhe ein weiterer Glätteunfall. Ein 24-jähriger Ganderkeseer verlor die Kontrolle über seinen BMW auf der Straße Zur Großen Höhe in Richtung Delmenhorst und drehte sich einmal auf der Fahrbahn, bevor er nach links von der Straße abkam und dann mit einem Weidezaun und einem Straßenschild kollidierte.

Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der BMW war nach den Kollisionen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der Schaden wurde auf 2.300 Euro geschätzt.

In Dötlingen auf der Wildeshauser Straße erlitt eine 23-jährige Fahrerin leichte Verletzungen bei einem Unfall. Gegen 12:25 Uhr geriet eine 23-jährige Nortruperin in ihrem Ford aufgrund der winterglatten Straße in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Der 56-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden wurde auf 15.000 Euro geschätzt.

Am Montagabend gegen 20:15 Uhr verunglückte eine 61-jährige Edewechterin mit ihrem Fiat auf der Korsorstraße in Wardenburg. Die Autofahrerin war auf der Korsorstraße von Achternmeer kommend in Richtung Edewecht unterwegs. Aufgrund der winterglatten Straße kam die 61-jährige von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und blieb schließlich im Graben stehen.

Ein Ersthelfer kam der Frau zu Hilfe.

Durch den Unfall erlitt die Fiat-Fahrerin leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde auf 10.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 173.330 (81,86%), waren übrige Sachschadensunfälle. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 24.125 (11,39%) innerorts, 13.995 (6,61%) außerorts (ohne Autobahnen) und 3.672 (1,73%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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