Polizei sucht nach zwei unbekannten Männern. Die Frau wurde unvermittelt ins Gesicht geschlagen und erlitt Verletzungen. Der flüchtige Täter ist noch unbekannt.
Göttingen: Angriff auf 41-Jährige am Gailgraben

Göttingen (ost)
Göttingen, Am Gailgraben
Dienstag, 9. Dezember 2025, gegen 17.00 Uhr
GÖTTINGEN (ab) – Am Dienstag vergangener Woche (09.12.25) ereignete sich gegen 17.00 Uhr in der Straße Am Gailgraben in Göttingen eine Körperverletzung an einer 41-jährigen Frau. Nach bisherigen Erkenntnissen sprach die spätere Geschädigte zu diesem Zeitpunkt zwei Männer an und bat sie, Platz zu machen, damit ein Fahrzeug auf der Straße manövrieren konnte. Einer der Männer soll daraufhin die Frau verbal bedroht und ihr dann unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend stürzte die Frau zu Boden.
Nach der Tat flüchtete der vermutliche Täter zu Fuß über die Leinebrücke in Richtung Schiefer Weg. Der zweite Mann entfernte sich mit einem Fahrrad in Richtung Leineberg. Die Polizei betrachtet ihn als wichtigen Zeugen und bittet ihn, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.
Die Geschädigte erlitt eine Verletzung im Bereich der Oberlippe und musste ärztlich behandelt werden. Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: ca. 175 bis 180 Zentimeter groß, helle Jacke, Mütze, deutsch mit Akzent. Eine sofortige Nahbereichsfahndung blieb erfolglos.
Die Polizei Göttingen ersucht Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Beteiligten, insbesondere zum flüchtigen Täter, haben, sich unter der Rufnummer 0551 / 491-2115 zu melden. Der zweite unbekannte Mann, der sich zur Tatzeit vor Ort aufhielt und dann mit einem Fahrrad in Richtung Leineberg davonfuhr, wird gebeten, sich ebenfalls unter dieser Nummer zu melden.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. In Niedersachsen waren im Jahr 2023 269 männliche und 46 weibliche Verdächtige, von denen 127 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








