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Göttingen: Schwerer Verkehrsunfall in Hann. Münden

Ein 61-Jähriger wurde schwer verletzt, als ein Nissan bei winterlichen Straßenverhältnissen verunglückte.

Foto: Depositphotos

Göttingen (ost)

Hann. Münden, Tannenkamp/Philosophenweg

Montag, 26. Januar 2026, gegen 08.00 Uhr

HANN. MÜNDEN (ab) – Heute Morgen (26.01.26) ereignete sich gegen 08:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in der Gegend Tannenkamp/Philosophenweg in Hann. Münden.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Nissan den Tannenkamp von Kattenbühl in Richtung Philosophenweg. Kurz vor der Kreuzung ist die Straße sehr steil und war zum Zeitpunkt des Unfalls mit frischem Schnee bedeckt. Möglicherweise aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto. In der Linkskurve vor Ort fuhr das Fahrzeug geradeaus, verließ die Fahrbahn und rutschte einen Abhang hinunter.

Nach einigen Metern kam das Auto auf der rechten Seite liegend an einer Gruppe von Bäumen zum Stillstand. Der 42-jährige Fahrer konnte das Auto selbst verlassen und erlitt leichte Verletzungen. Sein 61-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto gerettet werden. Beide Insassen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Ersthelfer sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus Hann. Münden waren im Einsatz. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die angrenzende Bahnstrecke in Absprache mit der Bundespolizei vorübergehend gesperrt werden.

Die Polizei Hann. Münden hat die Untersuchungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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