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Hamburg: Verkehrsunfälle in Hodenhagen, Buchholz und Rethem

Radfahrer schwer verletzt in Hodenhagen, Unfall nach Fahrstreifenwechsel in Buchholz/A 7, beladenes Fahrzeuggespann verunfallt in Rethem.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

06.01.2026 / Fahrradfahrer erleidet schwere Verletzungen

Hodenhagen: Am Dienstagmorgen ereignete sich gegen 10:15 Uhr im Neuen Dorf ein Unfall, bei dem ein 82-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Laut ersten Informationen fuhr er auf der vereisten Straße und stürzte dabei allein. Ein Rettungshubschrauber musste den Mann mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus in Hannover fliegen. Die Polizei in Hodenhagen (Tel. 05164-802550) sucht nun nach einem bisher unbekannten Zeugen, der den Rettungswagen gerufen und sich um das Fahrrad des Verletzten gekümmert hat.

05.01.2026 / Unfall nach Spurwechsel

Buchholz/A 7: Am Montagnachmittag wollte eine 44-jährige Frau mit ihrem Auto von der rechten auf die mittlere Spur der A 7 in Richtung Hamburg wechseln und übersah dabei das Fahrzeug einer 43-jährigen Frau, die nach dem Zusammenstoß auf die linke Spur geriet. Dort kam es zu einer weiteren Kollision mit einem Transporter. Die 43-jährige Autofahrerin und der 23-jährige Transporterfahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

05.01.2026 / Fahrzeuggespann mit Ladung verunglückt

Rethem: Ein 31-jähriger Fahrer geriet am Montagnachmittag aus bisher ungeklärten Gründen mit seinem Fahrzeuggespann ins Schleudern, als er die Bundesstraße 209 von Stöcken in Richtung Anderten befuhr. Dabei kam der Anhänger des Transporters, beladen mit zwei Autos, von der Straße ab. Die geladenen Fahrzeuge wurden daraufhin gegen einen Baum geschleudert und stark beschädigt. Der 31-jährige Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 50.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen verzeichnet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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