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Hemmingen: Stadtbahnunfall in Hannover-List

Eine Fußgängerin kollidierte mit einer Stadtbahn, wurde schwer verletzt und der Bahnverkehr für eine Stunde gesperrt. Die Polizei sucht dringend Zeugen des Unfalls.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am späten Dienstagnachmittag, 27.01.2026, kollidierte eine 34-jährige Fußgängerin kurz vor der Haltestelle „Vier Grenzen“ mit einer Stadtbahn der Linie 13, als sie die Stadtbahngleise überquerte. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Der Bahnverkehr war bis ca. 18:30 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Die Polizei Hannover bittet um Zeugen des Unfalls.

Gemäß den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover betrat die 34-jährige Frau gegen 17:15 Uhr die Stadtbahngleise auf der Podbielskistraße in der Nähe der Haltestelle „Vier Grenzen“, nachdem sie aus der Straße „Am Listholze“ gekommen war. Eine herannahende Stadtbahn der Linie 13, die in Richtung Hemmingen fuhr, erfasste die Fußgängerin. Passanten alarmierten sofort Rettungskräfte, die die Frau medizinisch versorgten und dann mit einem Notarztfahrzeug ins Krankenhaus brachten, wo sie notoperiert werden musste. Der Verkehrsunfalldienst Hannover sicherte den Unfallort ab. Es gab keine weiteren Verletzten bei dem Unfall. Während der Unfallaufnahme kam es für etwa eine Stunde zu Einschränkungen im Stadtbahnverkehr.

Die Höhe des entstandenen Schadens und der genaue Unfallhergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei Hannover bittet nun um Zeugen, die insbesondere Angaben zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511-109 1888 zu melden. / pol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% entspricht. Außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) gab es 13.995 Unfälle, was 6,61% entspricht. Auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle verzeichnet, was 1,73% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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