Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen durch Schneeverwehungen. Entspannung der Lage mit nur einem leichten Verkehrsunfall.
Landkreis Friesland: Witterungsbedingte Einsätze im Inspektionsbereich

Wilhelmshaven/Friesland (ost)
Innerhalb des gesamten Zuständigkeitsbereichs der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland kam es aufgrund von Schneeverwehungen zu erheblichen Verkehrsproblemen. Viele Straßen waren zeitweise blockiert, da Autos und Lastwagen steckenblieben oder quer zur Straße standen. Einige Strecken waren für mehrere Stunden nicht passierbar. Im weiteren Verlauf der Nacht entspannte sich die Situation. Es gab nur noch einen leichten Verkehrsunfall. Die Straßen wurden nach und nach geräumt, festgefahrene Fahrzeuge konnten größtenteils befreit werden. Es gab keine Berichte über Verletzte.
Insgesamt verzeichnete die Polizei 56 Einsätze aufgrund des Wetters. Außerdem gab es mehrere Verkehrsunfälle: – 4 Unfälle im Bereich Jever, – 4 Unfälle im Bereich Varel und – 12 Unfälle im Bereich Wilhelmshaven.
Die meisten Bergungen wurden von den Fahrzeugführern selbst organisiert. In manchen Fällen wurden Fahrzeuge vorübergehend am Straßenrand oder auf Grünstreifen abgestellt und die Bergung auf den nächsten Tag verschoben. Besonders betroffen waren außerhalb der Stadt liegende Strecken mit starken Schneeverwehungen.
Aufgrund des geringen nächtlichen Verkehrsaufkommens gab es insgesamt weniger Probleme. Nach bisherigen Informationen hielten sich viele Menschen an die Warnungen und blieben zu Hause.
Besonders lobenswert ist die Unterstützung durch Landwirte, die mit Traktoren mehrfach Hilfe leisteten und so zur Entlastung der Situation beitrugen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








