Ein betrunkener Autofahrer verursacht einen Unfall und leistet Widerstand gegen die Polizei.
Landkreis Uelzen: Polizeimeldungen aus Lüneburg

Lüneburg (ost)
Stadt und Kreis Lüneburg
Fahren unter Alkoholeinfluss
Am Freitagnachmittag fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Auto die Uelzener Straße entlang, obwohl er keine Fahrerlaubnis hatte, sondern stattdessen Alkohol getrunken hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,30 Promille. Der Mann steht nun vor einem Strafverfahren.
Widerstand gegen Polizeibeamte
Am Samstagmorgen gegen 05:40 Uhr benahm sich ein 34-jähriger Mann in einer Lokalität in der Altenbrückertorstraße so aggressiv, dass er die Lokalität verlassen sollte. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand gegen die Beamten, die eingegriffen hatten, um ihn in Gewahrsam zu nehmen. Eine 35-jährige und eine 29-jährige Frau kamen dem Mann zu Hilfe, bedrohten die Polizeibeamten und versuchten, ihn zu befreien. Dies schlug fehl, und der 34-jährige musste in der Zelle ausnüchtern. Gegen alle Beteiligten wurden verschiedene Strafverfahren eingeleitet.
Verkehrsunfall – Fußgänger schwer verletzt Am Samstag gegen 17:05 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto die Altenbrückertorstraße entlang und ordnete sich auf der Linksabbiegerspur ein, um in die Willy-Brandt-Straße abzubiegen, als ein 42-jähriger Fußgänger unerwartet auf die Fahrbahn trat. Der Autofahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen. Der Fußgänger wurde bei dem Unfall schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Frau belästigt und Widerstand geleistet
Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:00 Uhr belästigte ein 28-jähriger Mann in einer Lokalität am Stintmarkt eine 21-jährige Frau, was dazu führte, dass er des Platzes verwiesen wurde. Da er jedoch nicht gehen wollte, mussten die Polizeibeamten eingreifen und ihn in Gewahrsam nehmen. Dabei leistete er Widerstand, beleidigte und bedrohte die Beamten. Auch dieser Mann wird in mehreren Strafverfahren zur Verantwortung gezogen.
Kreis Uelzen
Glätteunfälle Aufgrund von Straßenglätte kam es am Samstag zu vereinzelten, glücklicherweise eher leichten Unfällen im Kreisgebiet. In Bad Bevensen geriet ein Auto von der Fahrbahn ab und rutschte gegen einen Ampelmast. Das Auto war nicht mehr fahrbereit, die Fahrerin wurde nicht verletzt. In Uelzen stürzte der Fahrer eines E-Scooters in der Nordalle, und in der Bahnhofstraße stürzte eine Radfahrerin. Beide wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt. Eine Autofahrerin geriet in Rosche in der Deponiestraße in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und rutschte in den Straßengraben. Die Fahrerin wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand Ein Autofahrer fiel am Samstagabend durch seine Fahrweise auf. Die hinzugezogene Polizei konnte ihn in einem Supermarkt in der Veerßer Straße antreffen. Der 46-jährige Mann war offensichtlich stark betrunken und verweigerte alle weiteren Maßnahmen. Bei der Blutentnahme leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass der Mann kurz zuvor im Supermarkt gestohlen hatte. Ihm drohen nun entsprechende Strafverfahren.
Unfall unter Alkoholeinfluss
In Uelzen fuhr ein Autofahrer den Hammersteinkreisel entlang und prallte frontal gegen eine Fahrbahnbegrenzung im Kreisverkehr. Anschließend setzte der Autofahrer seine Fahrt fort. Die Polizei konnte ihn an seiner Wohnadresse antreffen. Die Beamten stellten fest, dass der 31-jährige Mann betrunken war (1,36 Promille). Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, und der Führerschein wurde eingezogen.
Kreis Lüchow-Dannenberg
Keine Meldungen
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aus, also 1.665 Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86%, also 173.330 Unfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








